Türkei möchte Botschaft im Osten Jerusalems eröffnen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan möchte im Osten Jerusalems eine Botschaft seines Landes eröffnen. Dies erklärte er während einer Sonderversammlung von Führern und Ministern von mehr als 50 islamischen Ländern, die zur Zeit in Istanbul stattfindet. Ostjerusalem sei die Hauptstadt Palästinas, lautete der Beschluss der Versammlung als Antwort auf die Erklärung Donald Trumps.

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Nachdem er die islamischen Länder dazu aufgefordert hatte, Jerusalem als die Hauptstadt Palästinas anzuerkennen, als Reaktion auf die Erklärung von US-Präsident Donald Trump, hat der türkische Präsident Erdogan jetzt erklärt, dass sein Land eine Botschaft im Osten Jerusalems eröffnen wolle. „Mit Allahs Hilfe nähert sich der Tag, an dem wir unsere Botschaft dort eröffnen werden“, sagte Erdogan.

Unklar ist jedoch, ob Erdogan seine Drohung wahrmachen wird oder kann, denn Israel hat die Souveränität über ganz Jerusalem und ist gegen eine Teilung der Stadt, die nach dem Sechstagekrieg vor 50 Jahren wiedervereinigt wurde.

In Istanbul tagt zur Zeit eine Versammlung von Führern und Ministern von mehr als 50 islamischen Staaten. Diese haben die Erklärung von Donald Trump, wonach Jerusalem die Hauptstadt Israels sei, auf das schärfste zurückgewiesen und für null und nichtig erklärt. Die Erklärung Trumps sei ein Angriff auf die Rechte der Palästinenser, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Erdogan während seiner Rede vor der Versammlung – „Israel ist ein Staat des Terrors“

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