MitgliederTrauriges Weihnachtsfest für die Christen im Nahen Osten

„Alles hat sich in diesem Jahr verändert… es gibt nichts zu feiern in diesem Land“

von Rami Dabbas |
Kerzen Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Die christliche Bevölkerung im Irak und in Syrien ist so gut wie ausgerottet. Und mittlerweile verlassen auch die Libanesen ihr bankrottes Land. Überall im Nahen Osten ist die christliche Präsenz im Niedergang begriffen. Diese Tatsache wird besonders zu Weihnachten schmerzlich ersichtlich.

Von Beirut bis Bagdad, von Kairo bis Damaskus feierten Christen im Nahen Osten in den letzten Wochen Weihnachten unter den dunklen Schatten islamistischer Bedrohungen, anhaltender Gewalt und finanzieller Krise. Viele sind nicht mehr geneigt, sich an ihre angestammten Länder zu klammern.

In Beirut wollte Pastor Amal Saad Weihnachten nicht einmal feiern. In einem Telefoninterview mit Israel Heute sagte er: „Alles hat sich in diesem Jahr verändert, wir befinden uns nicht mehr in einer Stimmung, die es uns erlaubt, zu feiern, es gibt nichts zu...

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