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MitgliederTacheles mit Aviel – Wir brauchen mehr Liebe unter den Menschen

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Zehn Monate nach dem siebten Oktober gedenken wir heute Abend und morgen der Zerstörung des Tempels in Jerusalem.

Teilnehmer einer Protestkundgebung für die israelischen Geiseln am 1. August 2024 in Haifa, dem 300. Tag seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas. Foto von Chaim Goldberg/Flash90.

Egal, wer wir sind und wie wir glauben, ob säkular oder religiös, der neunte Tag des jüdischen Monats Av ist ein Gedenktag an eine nationale Katastrophe. Diese Katastrophe betraf damals alle und wurde nicht mit der Pinzette ausgewählt. Die letzten zehn Monate werden im Staat Israel in Erinnerung bleiben, allerdings in schlechter Erinnerung. Dieser Tag der Trauer ist immer eine Warnung, dass sich so etwas wiederholen kann, und die Menschen müssen in diesen Tagen daraus lernen, nicht die gleichen Fehler zu machen. Die Menschen brauchen mehr Liebe untereinander, um eine erneute Zerstörung Israels zu verhindern.

Der schreckliche Angriff vom 7. Oktober hat die israelische Gesellschaft nicht nur traumatisiert, er hat sie noch mehr gespalten – das darf ich heute sagen, anders als in den ersten Wochen des Krieges. Wer ärgert uns mehr? Wer ist verantwortlich? Wer trägt mehr Verantwortung? Wer sollte zurücktreten? Wer hat die Warnungen ignoriert? Wer hat die Existenz des einzigen Staates des jüdischen Volkes unnötig aufs Spiel gesetzt? Wer bedroht wen? Wer soll die nächsten Wahlen gewinnen? Und wer...

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Tacheles mit Aviel – Wir brauchen mehr Liebe unter den Menschen”

  1. Theodor Fritz sagt:

    Absolut richtig, aber wenn es in der Knesset keinen Verhaltenskodex gibt, an den sich jeder Abgeordnete zu halten hat, wie soll das Volk es von allein können? Wenn Demokratie nur ein Mittel zwischen Rechthaberei und Machtstreben ist, färbt das aufs Volk ab und lähmt die Wahlbereitschaft. Da freut sich nur der Feind und schürt kräftig, weil ihm Spaltung immer die Hände stärkt.
    Trefflich hat Jeremia gesagt: „Dein Schaden ist verzweifelt böse“. Das einzige, was heraushilft, ist das neue Herz und ein neuer Sinn, den Gott verheißen hat. Und darum bitten wir unentwegt.

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