Studenten aus den Ländern der Abraham-Abkommen lernen High-Tech in Israel

Neue Initiative des Außenministeriums: Arabische Bürger aus den Ländern der Abraham-Abkommens werden in Israel eine Hightech-Ausbildung erhalten und sogar Praktika in israelischen Unternehmen absolvieren.

von Yossi Aloni | | Themen: Abraham Abkommen
Der stellvertretende israelische Außenminister Idan Roll (links) mit dem marokkanischen Botschafter Abdel Rahim al-Bayoud. Foto: Israelisches Außenministerium

Bürger der arabischen Länder, die Partner der Abraham-Abkommen und darüber hinaus sind – die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Marokko, Jordanien und Ägypten – können demnächst in israelischen Unternehmen eine Hightech-Ausbildung absolvieren, um Brücken zwischen den Nationen zu bauen. Dies geht aus dem Projekt „Abraham Works“ hervor, das vom stellvertretenden Außenminister Idan Roll gefördert wird.

Roll stellte das Projekt erstmals bei einem Treffen mit dem marokkanischen Botschafter in Israel, Abdel Rahim al-Bayoud, vor. Im Rahmen des Projekts wird es Bürgern aus den Ländern des Abraham-Abkommens ermöglicht, eine High-Tech-Berufsausbildung zu absolvieren, um die Nationen einander näherzubringen. Roll wird voraussichtlich nächste Woche Bahrain besuchen und Bahrainis für das Projekt rekrutieren. Im Mai wird er in diesem Zusammenhang voraussichtlich Marokko besuchen.

Die Ausbildung wird von Hochschulabsolventen oder jungen Erwachsenen absolviert, die anschließend in High-Tech-Unternehmen, hauptsächlich in israelischen oder internationalen Unternehmen in Israel, eingesetzt werden. Einige der Stellen werden aus der Ferne besetzt, und einige Absolventen werden nach Israel kommen, um hier in israelischen High-Tech-Unternehmen Praktika zu absolvieren.

Nach Angaben des Außenministeriums wird das Projekt, das sowohl vom Außenministerium als auch von den Partnerländern des Abraham-Abkommens finanziert wird, die Wirtschaft dieser Länder fördern und zu einer echten Annäherung zwischen den Völkern beitragen. „Die Bahrainis werden etwas von den Abraham-Abkommen haben – ihre Meinung zu diesen Abkommen und zum Staat Israel wird viel positiver sein, weil es sie persönlich betrifft.“

Unterdessen empfing der Minister für regionale Zusammenarbeit, Issawi Frej, den Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Israel, Mohamed al-Khaja, in seinem Haus. Frej tweetete nach dem Treffen: „Ich habe heute den Botschafter der VAE, einen Freund und Partner auf dem Weg des Friedens und der regionalen Zusammenarbeit, bei mir zu Hause empfangen. Der herzliche Frieden zwischen den VAE und Israel hat bereits zu einer intensiven Zusammenarbeit geführt, und schon bald werden wir weitere gemeinsame Projekte in den Bereichen Sport, Kultur und Gesundheit in Angriff nehmen.“

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox