Soldatinnen verirren sich in arabisches Dorf – Palästinensische Polizei rettet sie vor Lynch

Zu einem unangenehmen Vorfall mit glücklichem Ende kam es am Montagabend, als zwei israelische Soldatinnen auf ihrem Weg zu einem Stützpunkt der Armee an der Kreuzung Beit Lid waren und stattdessen in ein arabisches Dorf mit demselben Namen fuhren.

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Zu einem unangenehmen Vorfall mit glücklichem Ende kam es am Montagabend, als zwei israelische Soldatinnen auf ihrem Weg zu einem Stützpunkt der Armee an der Kreuzung Beit Lid waren und stattdessen in ein arabisches Dorf mit demselben Namen fuhren.

Aus noch nicht erklärten Gründen irrten sie sich auf dem Weg und fuhren in ein arabisches Dorf in der Nähe der Stadt Tulkarem. Das Dorf heißt ebenfalls Beit Lid und befindet sich auf dem Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde. Als sie ihren Fehler bemerkten, riefen sie die Notrufnummer der Israelischen Polizei an. Dort riet man ihnen, geradeaus weiter zu fahren, um wieder israelisches Gebiet zu erreichen. Ein Palästinensischer Polizist in Zivil wurde auf das israelische Fahrzeug und den beiden Soldatinnen aufmerksam. Er sagte ihnen, dass sie in eine andere Richtung fahren sollten, doch sie fuhren weiter geradeaus, wie es ihnen die Israelische Polizei geraten hatte. Da die Soldatinnen Uniformen trugen und in einem Fahrzeug der israelischen Armee fuhren, wurden sie schnell erkannt. Kurz darauf wurden Steine auf sie geworfen. Dabei wurden sie leicht verletzt. Der zivile Polizist der Palästinensischen Polizei forderte Verstärkung an, um die Soldatinnen außer Gefahr zu bringen. Sie wurden von den palästinensischen Polizisten zur Station gebracht, von wo aus sie dann an die israelischen Behörden übergeben wurden.

Wie es zu dem Vorfall kam, ist noch nicht geklärt. Es wird angenommen, dass sich die Soldatinnen auf das Navigationsprogram „Waze“ verlassen hatten und es zu dem Fehler kam, da es neben dem israelischen Ort Beit Lid auch ein arabisches Dorf mit demselben Namen gibt. Die Soldatinnen erklärten allerdings, dass sich das Navigationsprogramm geschlossen hatte. Daher hätten sie sich auf dem Weg verirrt.

Die Israelische Armee verbieten den Soldaten, sich nur auf das Navigationsprogramm „Waze“ zu verlassen, nachdem es auch in der Vergangenheit zu Vorfällen dieser Art gekommen war. Im Februar verirrten sich zwei Soldaten in das Flüchtlingslager Kalandia und wurden dort von Arabern angegriffen. Ein weiterer Vorfall ereignete sich vor einem Jahr, als zwei Soldatinnen sich, ähnlich wie diesmal, in die arabische Stadt Tulkarem verirrten, nachdem sie sich auf das Navigationsprogramm „Waze“ verlassen hatten. Sie wollten auch nach Beit Lid und wurden in das arabische Dorf desselben Namens geführt.

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