Vor einigen Wochen wurde am Grenzübergang Kerem Shalom am Gazastreifen ein chemisches Labor eingerichtet. Es soll Lieferungen, die für den Gazastreifen bestimmt sind, auf verdächtige chemische Substanzen überprüfen.
Das Labor hatte gerade mit der Arbeit begonnen und kann schon einen ersten Erfolg verzeichnen. Bei der Untersuchung von angeblichem Motoröl wurde entdeckt, dass es sich bei dem „Öl“ um einen sehr gefährlichen Stoff handelt, aus dem man hochexplosiven Sprengstoff herstellen kann. Das gefährliche „Motoröl“ wurde natürlich sofort sichergestellt.
Das neue Labor enthält sehr hochentwichelte Geräte, die eine große Reihe von Stoffen untersuchen kann, wie Gase, Flüssigkeiten, Pulver, feste Stoffe, Metalle und mehr. Die gefährlichen Stoffe können sehr schnell erkannt werden, so dass deren Weiterleitung an Terror-Organisationen verhindert wird.

Der Leiter des Kerem Shalom-Übergangs, Brigadegeneral der Reserve Kamil Abu Rukun, äußerte sich zufrieden über das neue Labor: „Die Errichtung des Labors erweitert die Mittel für die Sicherheit. Es besteht ein täglicher Kampf gegen die Schmuggelversuche in den Gazastreifen. Am wichtigsten ist natürlich noch immer der menschliche Faktor, die Sicherheitskontrolleure an den Übergängen. Heute sind wir in der Lage, jeden verbotenen Stoff zu erkennen, der zur Stärkung der Terror-Gruppen beitragen könnte.“
Bild: Die verdächtige Lieferung (Foto: Sprecher Verteidigungsministerium)




