Russische Hacker mit Verbindungen zu Putin attackieren Website der Knesset

Das “Xaknet Team” bekannte sich zu dem Cyberangriff und erklärte, es handele sich um eine Racheaktion für israelische Informationen über iranische Drohnen, die nach Kiew geschickt wurden.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Israel, Russland, Ukraine
Illustratives Bild. Bildnachweis: Rawpixel.com/Shutterstock.
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(JNS) Die Website der Knesset wurde Anfang der Woche von einer russischen Hackergruppe mit angeblichen Verbindungen zum Kreml angegriffen, wie Channel 12 am Mittwoch berichtete.

Die Mitarbeiter der israelischen Legislative sollen den Einbruch in der Nacht zum Sonntag bemerkt und die volle Funktionalität der Website schnell wiederhergestellt haben.

Dem Bericht zufolge hat sich das “Xaknet Team” zu dem Cyberangriff bekannt und behauptet, es handele sich um eine Racheaktion für israelische Informationen, die an Kiew geschickt wurden und die Moskaus Einsatz von Kamikaze-Drohnen aus iranischer Produktion im Krieg gegen die Ukraine beschreiben.

Die Enthüllung erfolgte, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij am Mittwoch bestätigt hatte, seine Regierung erhalte Geheimdienstinformationen aus Jerusalem und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern mache “Fortschritte”.

Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz betonte letzte Woche, Israel unterstütze die Ukraine zwar, werde aber keine Waffen an Kiew verkaufen.

Das israelische Militär hat in den letzten Jahren Hunderte von Angriffen durchgeführt, um die militärische Verankerung des Irans und die Waffenlieferungen an die Hisbollah in Syrien und im Libanon zu unterbinden.

Experten in Israel sagen nun, es sei für den jüdischen Staat an der Zeit, Russland als Feind zu betrachten und zu behandeln.

3 Antworten zu “Russische Hacker mit Verbindungen zu Putin attackieren Website der Knesset”

  1. Marianna Neuberger sagt:

    Wozu mischt Israel sich in Ukrainer und Russische Krieg!
    Jedes Land Provoziert Putin so kann er nicht zurück von Krieg.
    Man solltr ihm etwa zusagen das er sich nicht Kompromitiert vor sein Land und
    China1
    Wäre nicht besser so vorgehn und friede schließen
    Kennedy:”vor allem müssen Atommächte,bei steter verteidigung der eigenen Lebensinteressen,solche Konfrontationen vermeiden,die einem Gegner nur die Wahl eines demütigenden Rückzug oder eines Atomkriegs lassen”!
    J.F.Kennedy Oktober 1962 auf dem gefährlichen Höhepunkt des Kalten Krieges.
    Nach Denken!!!!

  2. Serubabel Zadok sagt:

    Russland ist schon längst als Feind zu betrachten. Russland war noch nie ein Freund Israels. Das wird sich auch nicht ändern.

  3. spectaculum sagt:

    Wer Feindschaft sät, wird Krieg ernten! Israel sollte versuchen Friedensverhandlungen zu unterstützen oder anzustoßen, aber keine Kriegshandlungen zu befürworten.

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