Hochrangige Regierungsvertreter gehen davon aus, dass die Äußerung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Israel müsse sich auf Sanktionen vorbereiten und den Kryptomarkt nutzen, um mögliche Sanktionen gegen das israelische Bankensystem zu umgehen, ein Ausrutscher und zudem sachlich falsch gewesen sei.
Die Regierungsvertreter betonten, dass entgegen Netanjahus Prognose keine Sanktionen zu befürchten seien und zu keinem Zeitpunkt über Sanktionen gegen das israelische Bankensystem gesprochen worden sei.
Ihren Angaben zufolge ist es Israel unter großen Anstrengungen gelungen, solche Sanktionen in der Europäischen Union zu verhindern. Dabei konnte das Land gute Beziehungen zu mindestens 16 Staaten aufrechterhalten, die sich gegen derartige Sanktionen aussprachen.
Da unter den 27 Mitgliedstaaten der EU kein Konsens bestand, hatten Sanktionen keinerlei Aussicht auf Erfolg. Nicht einmal über Sanktionen gegen Produkte aus den Siedlungen konnte eine Einigung erzielt werden. Deshalb entschieden sich einige Staaten wie die Niederlande und Frankreich für nationale Sanktionen.
Tatsächlich hatten diese Länder jedoch nicht die Absicht, Sanktionen gegen das Bankensystem zu verhängen. Daher habe es keinen Anlass für...
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