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Präsident Trump, Katar ist kein Verbündeter

Was für ein Verbündeter finanziert und beherbergt Terroristen, unterstützt antiamerikanische und antiisraelische Bildungsprogramme und sponsert die führende Quelle islamistischer Propaganda?

US-Präsident Donald Trump posiert am 14. Mai 2025 im Lusail-Palast in Doha, Katar, für ein Foto mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, vor einem offiziellen Staatsbankett. Foto: Daniel Torok/White House.

(JNS) Nachdem Israel kürzlich Hamas-Führer in Katar ins Visier genommen hatte, kritisierte US-Präsident Donald Trump den Angriff und sagte, er sei „sehr unzufrieden mit dem Ablauf der Ereignisse“. Gleichzeitig nannte er Katar „einen großartigen Verbündeten der Vereinigten Staaten“. Würde das Trump-Team diese Aussage objektiv bewerten, müsste es feststellen, dass Katar in Wahrheit eine immense Bedrohung für US-Interessen darstellt.

Katar verfolgt eine doppelzüngige Politik: Es präsentiert sich als Freund der USA, untergräbt jedoch gleichzeitig amerikanische Interessen. Einerseits beherbergt das reiche Emirat am Persischen Golf den größten US-Militärstützpunkt im Nahen Osten und vermittelt zwischen den Vereinigten Staaten, ihren Verbündeten und Feinden wie der Hamas.

Andererseits bietet Katar islamistischen Terrorgruppen Unterschlupf und finanziert sie. Das diktatorische Regime teilt dieselbe islamistische Ideologie, die diese Terrorgruppen antreibt. Es überrascht daher nicht, dass das Emirat den weltweit führenden Sender islamistischer Propaganda sponsert: Al Jazeera.

Siehe: Warum Katar Israels gefährlichster Feind im Nahen Osten ist

Darüber hinaus finanziert Katar antiamerikanische Bildungsprogramme an US-amerikanischen Hochschulen mit Milliardenbeträgen. Es nutzt seinen immensen Reichtum auch, um Einfluss auf die amerikanische Politik zu nehmen – bis in die höchsten Ebenen der Macht, einschließlich des Präsidentenamtes.

Es ist an der Zeit, dass Washington erkennt: Katar ist kein Verbündeter. Es ist ein Feind – und sollte auch so behandelt werden. Das bedeutet: eine drastische Reduzierung seiner Rolle in der amerikanischen Diplomatie und in militärischen Operationen, Einschränkungen beim Besitz amerikanischer Vermögenswerte sowie die Schließung seiner Medienaktivitäten auf dem US-Markt.

Katar beherbergt und finanziert islamistische Terrorgruppen. Der Golfstaat bietet seit Langem hochrangigen Hamas-Führern Zuflucht – darunter auch solchen, die am Massaker vom 7. Oktober beteiligt waren. Vor dem brutalen Angriff finanzierte Katar die Hamas mit rund 30 Millionen US-Dollar pro Monat.

Die katarische Regierung bestreitet, terroristische Aktivitäten der Hamas zu finanzieren, und behauptet, lediglich zivile und humanitäre Projekte im Gazastreifen zu unterstützen. Doch vom israelischen Militär in Gaza sichergestellte Dokumente zeichnen ein anderes Bild. So soll etwa Hamas-Chef Ismail Haniyeh 2019 Katars Außenminister gegenüber erklärt haben, Doha sei „die Hauptarterie der Hamas für Spendengelder“.

2021 schrieb Haniyeh laut Berichten an Yahya Sinwar, den führenden Hamas-Vertreter im Gazastreifen und Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober, der Emir von Katar habe „grundsätzlich zugestimmt, den Widerstand diskret zu unterstützen – aber niemand auf der Welt dürfe davon erfahren“. Dass die USA Katar trotz solcher Verbindungen zu Terroristen weiterhin als Verbündeten behandeln, ist skandalös.

Katar finanziert die weltweit größte Quelle islamistischer Propaganda. Das Emirat gibt jährlich zwischen 400 und 500 Millionen Dollar für den Sender Al Jazeera aus und macht ihn damit zu einem der bestfinanzierten staatlichen Medienunternehmen der Welt. Al Jazeera ist ein Sprachrohr für globalen Dschihad, Antisemitismus, Holocaust-Leugnung und antiisraelischen Terrorismus. Der Sender bot Plattformen für Figuren wie Osama bin Laden, Anführer der Muslimbruderschaft und Mitglieder von Jabhat al-Nusra – und verbreitet regelmäßig Narrative mit Sympathien für Islamisten.

Kein Wunder also, dass Länder wie Algerien, Bahrain, Ägypten, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait und die Palästinensische Autonomiebehörde Al Jazeera wegen Hetze und Einseitigkeit verboten haben.

Im Januar dieses Jahres strahlte der Sender eine Folge seines investigativen Programms „Was verborgen ist, ist größer“ aus – darin wurden die Ereignisse vom 7. Oktober als „legitime militärische Aktion“ dargestellt und als Teil eines breiteren „Widerstands gegen die Besatzung“ gerechtfertigt, während die Gräueltaten an Zivilisten verschleiert oder ausgelassen wurden.

Einige Mitarbeiter wurden sogar selbst als Terroristen enttarnt: Im Oktober 2024 veröffentlichte die israelische Armee Beweise dafür, dass sechs Al Jazeera-„Journalisten“ zugleich operative Mitglieder von Hamas und Islamischem Dschihad waren. Zwei von ihnen – Hossam Shabat und Anas al-Sharif – wurden später bei gezielten israelischen Luftangriffen getötet.

Katar finanziert antiamerikanische Bildung in den USA. Laut der Jewish Virtual Library ist Katar der größte ausländische Geldgeber für US-Hochschulen – seit 1981 spendete es fast 6,6 Milliarden Dollar. Laut Open-Source Intel könnten bis zu 100 Milliarden Dollar an katarischen Geldern an US-Universitäten und sogar Kindergärten allerdings nicht dokumentiert sein.

Ein Beispiel: An der Brown University erhielt das „Choices Program“ unter Leitung von Professor Omer Bartov – der Israel fälschlich Völkermord in Gaza vorwirft – eine Milliarde Dollar aus Katar. Das Programm entwickelt einen Lehrplan für über 8000 Schulen in den USA, der die Präsenz von Juden, Christen und anderen Minderheiten im Nahen Osten auslöscht und amerikanische Kinder mit antijüdischen, antichristlichen und antidemokratischen Inhalten indoktriniert. Ein Staat, der Bildung finanziert, die grundlegende amerikanische Werte untergräbt, ist kein Freund der Vereinigten Staaten – und auch kein Freund Israels.

Katar kauft sich Einfluss in die höchsten Ebenen der US-Politik. Das Emirat versuchte kürzlich, sich bei Trump einzuschmeicheln, indem es ihm eine 400-Millionen-Dollar teure Luxus-Boeing 747 schenkte.

Auch Mitglieder von Trumps innerem Zirkel gerieten unter katarischen Einfluss: Steve Witkoff, Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, verkaufte ein Hotel in New York – das ihm finanziell und rechtlich Probleme bereitete – an Katars Staatsfonds für 623 Millionen Dollar. US-Justizministerin Pamela Bondi arbeitete zwischen 2020 und 2022 als ausländische Lobbyistin für Katar und erhielt dafür monatlich 115.000 Dollar. Susie Wiles, Trumps Stabschefin, war Mitvorsitzende einer Lobbyfirma, die Katars Botschaft in Washington vertrat. FBI-Direktor Kash Patel arbeitete einst als Sicherheits- und Geheimdienstberater für die katarische Botschaft. Laut Wall Street Journal verfügt Katar über eine Liste von 250 Personen aus Trumps Umfeld, die es beeinflussen möchte. Solche Verstrickungen untergraben Anstand und Glaubwürdigkeit.

Katar gibt sich als Verbündeter der USA – handelt aber nicht so. Was für ein Verbündeter finanziert und schützt Terroristen, unterstützt antiamerikanische und antiisraelische Bildungsprogramme, sponsert den weltweit führenden islamistischen Propagandasender – und nutzt seinen Reichtum, um Amerikas Entscheidungsträger zum Wegsehen zu bewegen?

Dieses Verhalten ist nicht das eines Verbündeten, sondern das eines Feindes.

Das Verhalten Katars steht im Widerspruch zu amerikanischen Interessen. Die USA dürfen nicht tolerieren, dass Terroristen in Katar Unterschlupf finden, dass Terrorgruppen von dort aus finanziert werden, dass antiamerikanische und antizionistische Lehre an US-Schulen unterstützt wird, und dass sich Katar politischen Einfluss in Washington erkauft.

Es ist Zeit, sich von Katar zu distanzieren.

 

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Patrick Callahan

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