Pallywood – Olympische Edition

Die Olympischen Spiele bieten Gelegenheit, vor Millionen von Zuschauern gegen Israel zu wettern.

von Israel Heute Redaktion |
Foto: Screenshot

Wer ließe sich das entgehen? Jedenfalls nicht die Palästinenser, die, obwohl sie gar keinen Staat haben, trotzdem mit einer eigenen Mannschaft teilnehmen.

Die palästinensische Schwimmerin Mary al Atrash aus Beit Sahour bei Bethlehem klagte vor Journalisten, dass sie nicht adäquat trainieren könne, da es daheim kein Schwimmbecken mit Olympia-Abmessungen gebe.

Solch eine Geschichte wird von internationalen Medien nur zu gern übernommen. Wieder einmal stehen die armen Palästinenser bemitleidenswert da, weil Israel ihnen keine Swimmingpools von olympischer Größe zur Verfügung stellt.

Allerdings hat al Atrash es mit der Wahrheit nicht allzu genau genommen. Israelische Medien wiesen prompt mehrere entsprechende Pools nach. Einer davon, das Murad-Tourist-Resort bei Bethlehem, befindet sich sogar ganz in ihrer Nähe. Es hat vier 50‑Meter-Becken. Auch Jerusalem bietet mehrere Trainingsmöglichkeiten und liegt praktisch vor Marys Haustür.

Schwimmbecken in Bethlehem

Mary al Atrash muss es jedoch trotz aller widrigen Umstände geschafft haben, sich für Olympia zu qualifizieren, könnte man denken. Aber das ist gar nicht der Fall. Ihre persönliche Bestzeit lag weit unter der Marke für die Olympia-Qualifikation. Die palästinensische Sportlerin reiste aufgrund einer Einladung des internationalen Schwimmverbands FINA nach Rio.

So sieht er also aus, der Geist der modernen Olympischen Spiele: Sportler treten nicht für das Land an, in dem sie leben, sondern unter der Flagge eines Landes, das es gar nicht gibt. Und sie tun das an der Qualifikation vorbei. Dabei sein ist alles, nämlich zu dem alleinigen Zweck, Israel mit frei erfundenen Märchen zu diffamieren.

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