MitgliederPalästinensischer Radikalismus von Europa finanziert

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat 2018 einen neuen Schullehrplan eingeführt. Israel Heute sprach mit Marcus Sheff (Bild), dem Geschäftsführer des Instituts für die Beobachtung von Frieden und kultureller Toleranz in Schulbüchern (IMPACT-se), um mehr darüber zu erfahren.

von Tsvi Sadan |

IMPACT-se beobachtet seit 20 Jahren Schullehrpläne auf der ganzen Welt. Die verwendeten Methoden basieren auf den UNESCOStandards für Frieden und Toleranz. Sheff bestätigte uns, dass die Palästinenser die UNESCO-Standards nicht erfüllen. Darüber hinaus ist ihr neuer Lehrplan sogar radikaler und antisemitischer als der vorherige, der nach den Osloer Abkommen von 1993 etabliert wurde.

Israel Heute: Werden die palästinensischen Schulbücher immer radikaler?

Sheff: Ja. Diese Schlussfolgerung ist unumgänglich. 2016 begannen sie mit Hilfe europäischer Länder, einen komplett neuen Lehrplan zu erstellen. Dieser Lehrplan ist radikaler als der vorherige. Es gibt drei wichtige Dinge darin. Erstens das Fehlen des Friedens als Weg zur Lösung des Konflikts. Zweitens wurden frühere Erwähnungen einer historischen jüdischen Präsenz im Land entfernt. Drittens die intensive Radikalisierung des neuen Lehrplans in Bezug auf Dschihad und Märtyrertum. Man kann dies in allen Klassenstufen und Fächern beobachten, nicht nur in Geschichte oder Geographie. In Biologie, Mathematik und Physik wird zum Beispiel Newtons Gesetz anhand einer Illustration eines palästinensischen Jungen erklärt, der einen israelischen Soldaten mit einer Schleuder angreift....

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