Palästinensische Agenten in Jerusalem erwischt

Palästinensische Autonomiebehörde nutzt das Coronavirus, um Kontrolle über Ost-Jerusalem zu bekommen

Palästinensische Agenten in Jerusalem erwischt
Illustration - Yonatan Sindel/Flash90

Die israelische Polizei kündigte am Dienstag die Verhaftung von sieben Agenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) an, die illegal in Ostjerusalem operierten.

Aktivisten, Agenten und Beamte der Fatah-Partei von Palästinenserchef Mahmud Abbas haben die Coronavirus-Krise genutzt, um die Kontrolle über Teile Ostjerusalems zu erlangen.

Israel Heute berichtete zuvor, dass die Fatah in einigen Stadtteilen von Jerusalem eigene Straßensperren errichtet hatte, die sowohl die Bewegung von Einheimischen als auch den Zugang zu israelischen Gesundheitsdiensten verhinderten.

Die genauen Aktivitäten der sieben Männer, die diese Woche festgenommen wurden, sind noch unklar, aber erste Berichte zeigten, dass sie direkt von der Palästinensischen Autonomiebehörde finanziert wurden und Uniformen der palästinensischen Autonomiebehörde besaßen.

Die verschiedenen unterzeichneten Abkommen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde verbieten letzteren, in irgendeiner offiziellen Funktion in Jerusalem tätig zu sein. Die Palästinenser beanspruchen Jerusalem als ihre Hauptstadt, haben sich aber angeblich darauf geeinigt, dass die Angelegenheit durch Verhandlungen geregelt werden muss. Ihre Aktionen vor Ort zeigen erneut, dass die palästinensische Führung ihre Vereinbarungen nicht einhält.