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MitgliederNeutralität im Kampf gegen völkermörderischen Terror ist nicht moralisch

Präsident Trump hätte die Kommentare von Papst Leo ignorieren sollen, und Nichtkatholiken sollten die Symbolik des Papsttums respektieren. Doch Iran moralisch mit Israel oder Amerika gleichzusetzen, ist dennoch falsch.

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Papst Leo XIV. spricht während des Regina-Coeli-Gebets aus dem Apostolischen Palast auf dem Petersplatz im Vatikan, 6. April 2026. Foto: Vatican Media/EPA

(JNS) Es ist immer ein Fehler für Politiker, sich mit Päpsten anzulegen. Die Symbolkraft des Papsttums für Katholiken – und sogar für Nichtkatholiken – auf der ganzen Welt ist stark. Selbst heute, da Religion in der entwickelten Welt allgemein auf dem Rückzug ist, spielt der Papst weiterhin eine Rolle. Wer heute – wie der sowjetische Diktator Josef Stalin einst über einen der Vorgänger des heutigen Oberhaupts der katholischen Kirche – fragt: „Wie viele Divisionen hat der Papst?“, zeigt seine Ahnungslosigkeit. Die Macht des Glaubens und die Fähigkeit einer spirituellen Persönlichkeit, Respekt einzufordern und Einfluss auszuüben, sind größer, als viele denken.

Unabhängig davon, wie man die konkreten politischen Positionen beurteilt, in denen Papst Leo XIV. und US-Präsident Donald Trump uneins sind, hätte Letzterer gut daran getan, die recht deutliche Kritik des Ersteren zu ignorieren. Doch zu erwarten, dass dieser Präsident sich zurückhält, wenn er öffentlich angegriffen wird, ist vergeblich. In der Folge entstand ein Nachrichtenzyklus, in dem Trump weithin als unsensibler Rüpel dargestellt wurde, während der erste in Amerika geborene Papst die weltweite...

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3 Kommentare zu “Neutralität im Kampf gegen völkermörderischen Terror ist nicht moralisch”

  1. Andrew Manner sagt:

    Treffender Kommentar, der Trump zu Recht als Rüpel entlarvt.
    Vielleicht sollt Israel allein den Job in Nahost zu Ende bringen mit erfahrenen amerikanischen Militärs ohne Rüpel und Narzissten wie Trump, Vance und Hegseth!

  2. Stephan Wolf sagt:

    Ich finde es sehr gut, dass sich der Papst zu aktuellen Fragen äußert, denn das ist eigentlich eine seiner Aufgaben. Zuvor hat man wenig gehört aus dem Vatikan, immer nur offizielle Stataments mit Allgemeinplätzen, die jeder schon kannte, weil man sie immer hört. Auch wenn ich nicht mehr in der Kirche bin, so habe ich mich doch von einigen Kritikpunkten von Leo selbst angesprochen gefühlt und habe von meinen Forderungen abgelassen, dass die Schläge gegen den Iran zum jetzigen Zeitpunkt weitergehen sollten. Denn unter diesen Kriegsbedingungen kann wohl kein Regimechange stattfinden.

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