MitgliederNeues Shoppingzentrum für Juden und Palästinenser

Ein im Nordbezirk von Jerusalem geplantes Einkaufszentrum verärgert palästinensische Aktivisten, die keine Koexistenz mit Juden dulden.

von Aviel Schneider |
Foto: Nati Shochat/Flash90

In der Industriezone Atarot soll das erste israelischpalästinensische Einkaufszentrum entstehen. Es wird 50 Millionen Euro kosten und 50 Geschäften Platz bieten.

I n sozialen Netzwerken werden derweil Palästinenser aufgerufen, das zukünftige Shoppingzentrum zwischen Jerusalem und Ramallah zu boykottieren. In der Gegend wurden Flyer verteilt, in denen der Boykott eine religiöse, nationale und moralische Pflicht genannt wird. Es wird behauptet, dass Israel damit Jerusalem judaisieren wolle. „Mit dem Kauf israelischer Produkte fördern wir die israelische Eroberung“, lautet das Statement einer Palästinensergruppe namens „Nationale und Islamische Streitkräfte in der eroberten Stadt Jerusalem“.

Auch die Palästinensische Autonomiebehörde unterstützt über ihre offizielle Nachrichtenagentur Wafa den Aufruf zum Boykott: „Wirtschaftliche Normalisierung mit Israel ist Verrat.“ Nun wird auf die arabischen FranchiseNehmer Druck ausgeübt, ihre Vereinbarungen mit jüdischen Partnern aufzukündigen.

Nicht wenige Palästinenser finden den Aufruf zum Boykott seltsam, denn seit vielen Jahren arbeiten Juden und Palästinenser im Industriegebiet Atarot zusammen. „Wie lange haben wir davon geträumt, ein Einkaufszentrum in Atarot zu errichten? Davon profitieren Palästinenser und Juden gleichermaßen“, meinte Taoufik. Ich traf ihn...

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