Netanjahu kündigt erste neue jüdische Siedlung seit über 25 Jahren an

Noch während israelische Polizisten damit beschäftigt waren, die Siedlung Amona zu räumen, kündigte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch die Planung der ersten neuen jüdischen Siedlung in der sogenannten Westbank seit über 25 Jahren an.

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Noch während israelische Polizisten damit beschäftigt waren, die Siedlung Amona zu räumen, kündigte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch die Planung der ersten neuen jüdischen Siedlung in der sogenannten Westbank seit über 25 Jahren an.

Netanjahu sagte, er würde ein Regierungskomitee einberufen, um den Bau einer neuen Siedlung voranzutreiben, über deren Namen und genauen Ort noch entschieden werden muss.

Es wird sich dabei um die erste von der Regierung genehmigte jüdische Siedlung seit der Gründung von Revava in der Nähe der Stadt Ariel im Jahr 1981 handeln. Seitdem hatte sich Israel an ihrer Verpflichtung bezüglich des Friedensprozesses gehalten, keine neuen Siedlungen zu bauen.

Aber nachdem es die sogenannte „Land-für-Frieden-Lösung“ nicht mehr gibt und die USA einen neuen Präsidenten haben, der die ständigen Vertragsbrüche der Palästinenser nicht duldet, wird sich Israel vielleicht von den „Osloer Verträgen“ befreien können.

Neben den Bau der neuen Siedlung wurde auch der Bau von tausenden neuen Wohnungen in den bestehenden Siedlungen und im östlichen Teil Jerusalems bekanntgegeben.

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