Netanjahu: Es werden in Israel keine Siedlungen mehr abgerissen

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nahm gestern Abend an der Feier zum 50. Jahrestag der Jüdischen Siedlung in Samaria teil und sagte, dass im Land Israel keine Siedlungen mehr abgerissen werden würden. „Wir sind hier, um hier für immer zu bleiben“, sagte er.

von | | Themen: Benjamin Netanjahu

(Bild: Itay Beit On/GPO)

Mehrere tausend Bürger Samarias kamen gestern in die Industriezone Barkan, um an der Feier mit dem Namen „Lichter des Jubiläums“ teilzunehmen. Neben Ministerpräsident Benjamin Netanjahu waren auch zahlreiche weitere Politiker unter den Gästen.

„Dies ist das Erbe unserer Vorfahren, dies ist unser Land“, fuhr Netanjahu fort. „Es werden keine Siedlungen mehr abgerissen werden, denn es ist bewiesen, dass es nicht zum Frieden beiträgt. Was haben wir dafür bekommen? Wir haben Raketen bekommen. Und damit ist es vorbei. Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir auf diesen Ort aufpassen – Samaria ist für den Staat Israel von strategischer Bedeutung, unser Schlüssel für unsere Zukunft, den von von den hohen Gipeln des Tall Asur Berges kann man das Land von einem Ende zum anderen übersehen.“

Dann sagte Netanjahu, dass er dies auch den Gästen aus dem Ausland erklärt. „Stellt Euch vor, auf diesen Gipfeln würden radikale islamische Truppen stehen. Das würde nicht nur uns, sondern auch Euch in Gefahr bringen, alle unsere Nachbarn, den gesamten Nahen Osten. Im Hintergrund der ganzen Ereignisse um uns herum im Nahen Osten, kann man sich vorstellen, was das Ergebnis sein würde. Für uns wäre die Strasse 6 und der Ben-Gurion-Flughafen in Gefahr. Daher werden wir nicht darauf verzichten, wer werden Samaria beschützen. Wir werden weitere Wurzeln schlagen, bauen und die Siedlung verstärken.“

Nach seiner Rede bekam Netanjahu vom Landkreisvorsitzenden Samarias, Jossi Daga,n die Urkunde des Ehrenbürgers von Samaria überreicht.

Bildungsminister Naftali Bennet unterstützte die Worte Netanjahus und sagte: „Es sei an der Zeit, frei in unserem Land bauen zu können. Es kann nicht sein, dass in den 50 Jahren, die wir hier sind, die Bewohner Samarias noch immer Bürger zweiter Klasse sind. Samaria muss unter israelische Souveränität gestellt werden.“

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