Klingt utopisch? Nicht, wenn es nach Verkehrsminister Israel Katz geht. Erst vor kurzem hat er sein Ministerium mit der Planung einer Zugstrecke zwischen Klagemauer und dem „Bahnhof der Nationen“ gegenüber dem Jerusalemer Zentralbusbahnhof am Ortseingang beauftragt.
Die Kosten des Projekts sollen bei 2 Milliarden Schekel (ca. 500 Mio. Euro) liegen. Allein für die Planung wurden mehrere Millionen Schekel zur Verfügung gestellt. Dem Plan zufolge soll es auf dem Weg zur Klagemauer einen weiteren Stopp geben, nämlich die Station „Jerusalem Zentrum“ an der Kreuzung Jaffa-/King George-Straße. Die gesamte Strecke wird unterirdisch verlaufen. Der momentan im Bau befindliche „Bahnhof der Nationen“ liegt 80 Meter unter der Erde, danach soll der Zug unterhalb der Jaffa-Straße entlang bis zu den neuen Stationen fahren, die sich je 50 Meter unter der Erde befinden werden.
Wo genau die Station an der Klagemauer gebaut werden wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Man zieht zwei Möglichkeiten in Betracht: Einem Vorschlag zufolge könnte der Zug von „Jerusalem Zentrum“ unterhalb der Jaffa-Straße bis zum Mamilla-Komplex und dann an der Altstadtmauer entlang bis zum Dungtor fahren. Die zweite...
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