Israel

Israel

Mein Schuh ist weg! Der Mossad war es!

Die Juden wurden im Laufe der Geschichte immer wieder für alles Mögliche beschuldigt. Die „Zionisten“ heutzutage sehen sich dem gleichen Phänomen gegenüber.

Die Juden wurden im Laufe der Geschichte immer wieder für alles Mögliche beschuldigt. Die „Zionisten“ heutzutage sehen sich dem gleichen Phänomen gegenüber. Ob Brunnenvergiftung, Blut für Mazza zu Pessach oder die Kontrolle über Finanzmärkte und internationale Medien, keine Anschuldigung ist zu weit hergeholt, um sie nicht den Juden zuzuschreiben.

Jetzt wurde allerdings die schlimmste Tat der Zionisten „aufgedeckt“: Sie haben nämlich einen einzigen Schuh von ihrem stärksten Kritiker, Asghar Bukhari, gestohlen, der die Machenschaften des Mossad jedoch sofort erkannte. Der Mitbegründer des Komitees für moslemische Angelegenheiten in Großbritannien wachte eines Morgens auf und vermisste seinen Schuh. Da nichts anderes aus seiner Wohnung entwendet worden war, wurde ihm sofort klar, dass nur die Zionisten hinter dieser heimtückischen Aktion stecken konnten.

Bukhari erklärte seine Verschwörungstheorie folgendermaßen: „Wenn man darüber nachdenkt, das Einzige, was man genommen hat, war ein einziger Schuh – sie haben einen Schuh zurückgelassen, um mich wissen zu lassen, dass jemand hier war. … Natürlich kann ich nichts beweisen, aber das gehört wahrscheilich zu der geplanten Einschüchterung.“

Kurz nachdem Bukhari seine Theorie im Internet veröffentlicht hatte, dauerte es nicht lange, bis die internationale Internetgemeinde begann, sich darüber lustig zu machen. Unter dem Hashtag #MossadStoleMyShoe (Der Mossad hat meinen Schuh gestohlen) finden sich mittlerweile urkomische Antworten und Verschwörungstheorien, die nicht weniger glaubwürdig sind, als die augenscheinlich ernst gemeinte Theorie des verlorenen Schuhs.

In einer Antwort hieß es, dass Schneewittchen das erste Opfer des Mossad gewesen sei, aber bei weitem nicht das letzte. Ein israelischer Diplomat schrieb sogar, dass er Bukharis Schuh habe. Er beendete seine Twitter-Nachricht mit den Worten, die in Geheimdienstkreisen nichts gutes bedeuten, „Wir müssen sprechen“.

Bukhari jedoch lässt sich von seiner Position nicht abbringen und erklärt, dass jetzt eine weitere Verschwörung im Gange sei, die ihn zum Schweigen bringen solle. „Es ist doch lustig,“ schrieb er, „dass man jetzt angestrengt versucht, Spuren zu verwischen.“

Foto: Premierminister Netanjahu warnt die Welt vor den Folgen für alle, die der zionistischen Idee im Wege stehen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Mitglieder

Israel Heute Mitgliedschaft


Digital Monatlich Digital Jährlich Print + Digital (Deutschland) Print + Digital (International)
Preis
6.90
/ Monat

(€82,80 Jährlich)
51,00
/ Jahr
63,00
/ Jahr
73,00
/ Jahr
Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten
Gedrucktes Magazin (6 Ausgaben pro Jahr)
Magazin als E-Paper
Exklusive Zoom-Veranstaltungen
Werbefreies Lesen
Kostenloser Probemonat
Ersparnis gegenüber dem Monatsabo - 38,41% / €31,80 23,91% / €31,80 11,84% / €31,80
Effektiver Jahrespreis €82,80 €51,00 €63,00 €73,00

Schreibe einen Kommentar

Anmelden