Nach der Rückführung der Leiche von Hauptfeldwebel (a. D.) Lior Rudaeff (61) – einem gefallenen Soldaten der israelischen Streitkräfte, freiwilligen Rettungssanitäter bei Magen David Adom (MDA), stellvertretenden Sicherheitsbeauftragten des Kibbuz Nir Yitzhak und Mitglied der Bereitschafts-Sicherheitstruppe, der im Kampf getötet und dessen Leichnam während des Angriffs am 7. Oktober nach Gaza entführt wurde – neigt Magen David Adom sein Haupt und teilt die Trauer der Familie.
Fast 40 Jahre lang war Lior als Rettungssanitäter und Krankenwagenfahrer ehrenamtlich für Magen David Adom tätig. Am Morgen des 7. Oktober verließ Lior als Mitglied der Bereitschaftstruppe für die Sicherheit der Gemeinde und als Freiwilliger des MDA sein Zuhause, um sich den Terroristen zu stellen und den Verwundeten während des Angriffs zu helfen. Er wurde im Kampf getötet und seine Leiche von der palästinensischen Terrororganisation Islamischer Dschihad gefangen genommen.
Lior z”l hinterlässt seine Frau Yafa, vier Kinder – Noa, Nadav, Bar und Ben – sowie drei Enkelkinder – Tomer, Dagan und Shai. Die Familie des Magen David Adom umarmt Lior’s Angehörige, die für immer Teil der MDA-Familie bleiben werden. Im Juli, anlässlich seines Geburtstages, veranstaltete Liors Familie in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des MDA eine Blutspendeaktion und lud die Öffentlichkeit ein, weiterhin zu spenden und anderen zu helfen – so wie Lior es sein ganzes Leben lang getan hat.
MDA-Generaldirektor Eli Bin: „Lior war ein Mann der Großzügigkeit, der Hingabe und des tiefen Mitgefühls für andere. 25 Jahre lang war er als legendärer Krankenwagenfahrer des Kibbuz Nir Yitzhak bekannt und rettete unzählige Leben. Am Morgen des 7. Oktober verließ er sein Zuhause, um gegen die Terroristen zu kämpfen, und schützte seine Mitbewohner im Kibbuz mit seinem eigenen Körper. Er war immer für andere da – er half jedem, der Hilfe brauchte, immer mit einem Lächeln und Lebensfreude. Die Familie Magen David Adom umarmt die Familie Rudaeff und neigt ihr Haupt bei der Rückkehr seines Leichnams nach Israel.“




