Die deutsche ARD fällt durch ihre Israel-feindliche Berichterstattung immer wieder unangenehm auf, sei es durch ihre fast schon antisemitischen Radio-Korrespondenten oder ihr Fernsehnachrichten-Flaggschiff, die Tagesschau. Ein besonders krasses Beispiel ist ihre gestrige Online-Meldung über die Terrorwelle. „Die Tagesschau macht sich lächerlich!“, meint Israel Heute-Chefredakteur Aviel Schneider.
Konflikt
Der Terror gegen Israel hat eine neue Dimension erreicht: Als das Auto einer Palästinenserin am Sonntagmorgen auf der Strecke zwischen Ma’ale Adumim und Jerusalem von der Polizei kontrolliert werden sollte, rief die Frau „Allahu Akbar“, stieg aus und zündete einen Sprengsatz. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Die mutmaßliche Selbstmordattentäterin erlitt schwere Brandverletzungen am ganzen Körper. Sie wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht.
UPDATE: Bei einem Messerangriff in der Nähe der nordisraelischen Stadt Hadera sind am Abend drei Israelis verletzt worden. Eine 19 Jahre alte Frau erlitt Stichwunden im Oberkörper. Ein 14-jähriges Mädchen und ein Mann (20) wurden leicht verletzt. Der Terrorist, ein junger Araber, wurde festgenommen.
Der Anführer der radikal-islamischen Hamas, Ismail Haniyeh, hat die Palästinenser zum Aufstand gegen Israel aufgerufen. „Gaza ist mehr als bereit für die Konfrontation“, erklärte er in einer Moschee in Gaza-Stadt. Rund 400 Palästinenser aus dem Gazastreifen versuchten dann am Nachmittag, den Grenzzaun nach Israel zu überwinden. Daraufhin eröffneten israelische Soldaten das Feuer. Mindestens fünf Palästinenser wurden getötet und 35 verletzt, meldeten arabische Medien.
Ein Israeli hat am Freitagvormittag in der südisraelischen Stadt Dimona auf vier arabische Männer eingestochen. Zwei von ihnen wurden laut Polizei mittelschwer verletzt, die beiden anderen kamen mit leichten Verletzungen davon. Sie wurden ins Krankenhaus nach Beersheva gebracht. Der 24-jährige Attentäter, ein Einwohner von Dimona, wurde festgenommen. Die Polizei geht von einem nationalistischen Tatmotiv aus.
Die meisten Anhänger der Bewegung „Boykott, Divestment, Sanktionen“ (BDS) halten sich für besonders gute Menschen: Sie wollen die übermächtigen Israelis zwingen, den armen unterdrückten Palästinensern ihr Land zurück zu geben. Tatsächlich bewirken sie mit ihren Aktionen oft genau das Gegenteil und schaden besonders jenen, denen sie angeblich helfen wollen. Israel Heute hat BDS-Befürworter und Gegner befragt.
In der nordisraelischen Stadt Afula ist am Abend ein israelischer Soldat niedergestochen worden. Er wurde mit Schnittwunden im Oberkörper ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person wurde leicht verletzt. Der Attentäter wurde von Passanten überwältigt. Wütende Passanten traten auf den am Boden liegenden Täter ein. Schließlich setzte die Polizei Tränengas ein. Nur so konnte sie verhindern, dass die wütende Menge den Terroristen lyncht.
In Israel ist es am Nachmittag zu zwei weiteren Terroranschlägen gekommen. In der Siedlung Kiryat Arba wurde ein Mann bei einer Messerattacke an einer Tankstelle schwer am Rücken verletzt. Das 25-jährige Opfer ist Einwohner der Siedlung nahe der Stadt Hebron. Der Attentäter soll laut Medienberichten Palästinenser sein. Er ist noch auf der Flucht und wird von der israelischen Armee gesucht.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat am Mittwochabend angeordnet, dass Mitglieder seiner Regierung und israelische Parlamentsabgeordnete den Jerusalemer Tempelberg vorerst nicht mehr betreten dürfen. Netanjahu will damit ein Zeichen setzen, damit die Gewalt zwischen Juden und Palästinensern im Heiligen Land nicht weiter eskaliert. Allein am Mittwoch gab es fünf Terrorangriffe, bei denen sieben Israelis zum Teil schwer verletzt wurden (Israel Heute berichtete). Ein Armeesprecher versicherte, die Lage in den Palästinensergebieten sei „unter Kontrolle“.
Adele Bennett (22), die bei dem Terroranschlag in der Jerusalemer Altstadt am Samstag schwere Schnittwunden davon trug, hat mit der israelischen Online-Zeitung Times of Israel gesprochen. Sie gab einen erschütternden Bericht darüber ab, wie sie den Angriff und die Messerstiche auf ihren Ehemann erlebt hat und wie ihre eigenen Hilferufe ignoriert wurden. Ihr Ehemann Aharon (24) starb bei der Terrorattacke, ein zu Hilfe eilender Militärrabbiner (41) kam ebenfalls ums Leben.



