Rabbi Eitam und Naama Henkin aus Neriyah wurden von der Al-Aksa-Märtyrerbrigade umgebracht, dem militärischen Arm der Fatah, der „moderaten“ Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Dieser gut geplante Mord an Juden ist nicht einfach ein Verbrechen. Eitan und Naama wurden nicht durch wilde, blutgierige Untermenschen ermordet. Der vorsätzliche Angriff wurde von Menschen ausgeführt, die einen Krieg führen gegen Israels Existenz. Dies wird jedoch gut versteckt hinter einem angeblich rechtmäßigen „Freiheitskampf“ gegen die „israelische Besetzung des Staates Palästina“, dessen Flagge nun vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen gehisst wurde.
Konflikt
Eine Terrorgruppe, die zum bewaffneten Arm der Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gehört, hat in der Nacht zum Freitag das jüdische Ehepaar Naama und Eitam Henkin (Foto) ermordet. Sie waren zusammen mit ihren vier Kindern in der Nähe der jüdischen Siedlung Itamar in Samaria unterwegs. Vor den Augen ihrer vier Kinder im Alter zwischen vier Monaten und sieben Jahren wurden sie in ihrem Auto erschossen. Die Täter feuerten mit einer Pistole und einem Gewehr auf das Paar. Beide starben noch am Ort des Terroranschlags.
Der Islamische Staat (IS) ist nun auch in Israel angekommen. Beim Bezirksgericht in Nazareth wurde Anklage gegen sieben israelische Araber erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im Namen des IS Anschläge in Israel geplant zu haben. Einige der Verdächtigen sollen Kontakt mit mehreren Landsleuten gehabt haben, welche in Verbindung mit dem IS in Syrien stehen. Die mutmaßlichen Terroristen wollten nach den Erkenntnissen der Ermittler Polizeifahrzeuge und eine Basis der israelischen Armee angreifen.
Ein israelisches Ehepaar ist am Donnerstagabend von Terroristen getötet worden. Nach ersten Meldungen war eine jüdische Familie in der Nähe der Siedlung Itamar in Samaria mit ihrem Auto unterwegs. Gegen 21 Uhr wurde von einem palästinensischen Fahrzeug aus auf sie geschossen. Das Ehepaar starb an den Schussverletzungen. Ihre vier Kinder im Auto (im Alter von vier Monaten, 4, 7 und 9 Jahren) wurden nicht getroffen und blieben äußerlich unverletzt.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat in einer Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York (Foto) erklärt, er wolle die Friedensvereinbarungen mit Israel aufkündigen. Ein konkretes Datum für diesen Schritt nannte er nicht. Der 80-Jährige warf Israel vor, sich nicht an die Friedensverträge zu halten, und bat die internationale Gemeinschaft um Schutz für die Palästinenser. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, Abbas‘ „Rede der Lügen stiftet zu Krawallen und Unruhen im Nahen Osten an.“
Als im vergangenen Sommer ein Feuer in der Kirche der Brotvermehrung am See Genezareth ausbrach, wurden jüdische Extremisten verdächtigt – und somit machte die Tat Schlagzeilen auf der ganzen Welt. Nun brannte in Bethlehem die maronitische St. Charbel-Kirche. Das Feuer richtete in dem Kloster einen noch größeren Schaden an, als es bei der Brotvermehrungskirche der Fall war. Aber es waren keine Juden beteiligt. Dann ist die Tat der Öffentlichkeit egal…
Knessetabgeordnete des rechten und linken Lagers haben den arabischen Abgeordneten Jamal Zahalka (60, Foto) scharf kritisiert, weil er die Spannungen auf dem Tempelberg noch weiter anheize und Öl ins Feuer gieße. Für einige seiner Äußerungen könnte er sogar strafrechtlich belangt werden. Am Dienstagabend besuchte er die Heilige Stätte. Dort traf er auf eine Gruppe religiöser Juden. Zahalka soll sie angeschrien haben, sie seien „verrückte Verbrecher“, „Faschisten und Rassisten“. Der Abgeordnete forderte sie auf zu verschwinden. Die Polizei stoppte den aufgebrachten Politiker.
Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Mittwoch eine Reihe von Luftangriffen gegen Ziele im Gazastreifen geflogen. Es waren Vergeltungsschläge: Zuvor war auf die südisraelische Stadt Aschdod eine Gradrakete aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. Das israelische Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ fing das Geschoss aber noch in der Luft ab, bevor es Schaden anrichten konnte.
Bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York dürfen die Palästinenser heute erstmals ihre Flagge hissen. Präsident Mahmud Abbas sieht das als ein „Leuchtfeuer der Hoffnung“ im Kampf für einen unabhängigen Staat. Die Flagge wird von Abbas und Generalsekretär Ban Ki-moon gemeinsam in einer 15-minütigen Zermonie präsentiert. Zuvor wird der Palästinenserpräsident vor der Vollversammlung eine Ansprache halten.



