Ein großer Tag für die Palästinenser

Bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York dürfen die Palästinenser heute erstmals ihre Flagge hissen. Präsident Mahmud Abbas sieht das als ein „Leuchtfeuer der Hoffnung“ im Kampf für einen unabhängigen Staat. Die Flagge wird von Abbas und Generalsekretär Ban Ki-moon gemeinsam in einer 15-minütigen Zermonie präsentiert. Zuvor wird der Palästinenserpräsident vor der Vollversammlung eine Ansprache halten.

Ein großer Tag für die Palästinenser

Bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York dürfen die Palästinenser heute erstmals ihre Flagge hissen. Präsident Mahmud Abbas sieht das als ein „Leuchtfeuer der Hoffnung“ im Kampf für einen unabhängigen Staat. Die Flagge wird von Abbas und Generalsekretär Ban Ki-moon gemeinsam in einer 15-minütigen Zermonie präsentiert. Zuvor wird der Palästinenserpräsident vor der Vollversammlung eine Ansprache halten. Hunderte von führenden Politikern aus aller Welt sind zu der Zeremonie eingeladen worden. Ein hohes Mitglied der palästinensischen Delegation meinte, dass trotz des vorhergesagten Regens „eine große Zahl“ zugesagt habe zu kommen.

Die Generalversammlung hatte am 10. September beschlossen, dass sowohl Palästina als auch der Vatikan ihre Flaggen hissen dürfen. Beide Staaten haben nur einen Beobachterstatus. Der Wunsch von Abbas wurde von 119 Ländern unterstützt, 45 haben sich bei der Abstimmung enthalten, acht waren dagegen (darunter Israel, die USA und Australien).

Im einem Zeitungsartikel forderte der 80-jährige Politiker die internationale Gemeinschaft dazu auf, das Hissen der Flagge zum Anlass zu nehmen, um Israel zu zwingen, die Besetzung der palästinensischen Gebiete zu beenden. So könnten Menschenrechte eingehalten und Gerechtigkeit geschaffen werden. Die Verhandlungen mit Israel müssten international begleitet werden, denn die Palästinenser könnten nicht direkt mit Israel verhandeln, „das seine Verachtung für die Rechte und die Existenz unseres Volkes zur Schau stellt.“

Foto: Flash90

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