Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet hat vier palästinensische Jugendliche festgenommen, die in Verdacht stehen, am jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana Steine auf das Auto von Alexander Levlovich geworfen zu haben. Der war auf dem Heimweg von einen Neujahrs-Essen. Wegen der Steinwürfe kam sein Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Masten. Der 64-Jährige wurde so schwer verletzt dass er kurze Zeit später in einem Krankenhaus verstarb.
Konflikt
Irans oberster religiöser Führer Ayatollah Ali Khamenei hat Israel für sein „beleidigendes“ Verhalten gegenüber der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem scharf kritisiert. „Die Verbrechen des zionistischen Regimes in Palästina … sind das schlimmste Problem für die Muslime,“ schreibt Khamenei auf seiner Webseite. Das Verhalten Israels gegenüber den Palästinensern sei „das ultimative Maß an Rücksichtslosigkeit und übles Unheil.“
In Hebron ist es nach der Beerdigung einer jungen Palästinenserin zu Zusammenstößen zwischen palästinensischen Jugendlichen und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Zuvor hatte die 18 Jahre alte Frau nach Militärangaben versucht, an einer Kontrollstelle einen Soldaten zu erstechen. Sie wurde von israelischen Sicherheitskräften angeschossen und starb später im Krankenhaus.
Die ägyptische Regierung unter Präsident Abd al-Fattah as-Sissi geht skrupellos gegen das radikale Hamasregime im Gazastreifen vor. Die ägyptische Armee hat mit der Überschwemmung der unterirdischen Terrortunnel zwischen dem ägyptischen und palästinensischen Teil der Grenzstadt Rafah begonnen. Dafür pumpen die Ägypter gewaltige Wassermengen aus dem Mittelmeer und leiten es in Kanälen in die fünf Kilometer lange Grenzzone.
Vor dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur ist die Sicherheitslage in Israel extrem angespannt. Nach einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma’an ist in der Nähe von Hebron am Montagabend ein Palästinenser ums Leben gekommen. Eine Granate, die er gegen israelische Soldaten einsetzen wollte, explodierte, als der junge Mann sie noch in der Hand hielt. Am Dienstag früh versuchte eine Palästinenserin, ebenfalls in der Nähe von Hebron, auf einen israelischen Soldaten einzustechen. Sie erhielt einen Schuss ins Bein.
Einer Akademikerin und Mutter von fünf Kindern aus Galiläa wird vorgeworfen, sie habe versucht, sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen. Sie wollte im vergangenen Monat von der Türkei aus nach Syrien einreisen, wurde aber von den türkischen Behörden gestoppt, die sie nach Israel zurück schickten. Ayman K. (44) wurde noch am Flughafen vom Geheimdienst Shin Bet festgenommen. In Haifa wurde am Sonntag Anklage gegen die israelische Araberin erhoben, die in Nazareth geboren wurde und einen Doktortitel in Islamwissenschaften hat.
Avi Gamms spricht von einem Wunder: Seine Frau Sara und ihr fünf Monate altes Kind sind bei einem brutalen Überfall völlig unversehrt geblieben. Die beiden Autos, mit denen das jüdische Paar unterwegs war, gerieten am Sonntagmorgen in der Nähe von Jerusalem in einen Steinhagel, für den mindestens 15 maskierte Palästinenser verantwortlich waren.
Die israelischen Städte Sderot und Aschkelon sind in der Nacht zum Samstag mit Raketen angegriffen worden. In Sderot wurden ein Wohnhaus und ein Omnibus beschädigt. Die Rakete über Ashkelon wurde vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ noch in der Luft zerstört. Die israelische Luftwaffe flog kurz darauf Vergeltungsangriffe und bombardierte drei Einrichtungen der Hamas. Auch die Marine beteiligte sich an dem Gegenschlag, der keine Toten oder Verletzten forderte.
Nach den jüngsten Vorkommnissen auf dem Jerusalemer Tempelberg, bei denen palästinensische Randalierer sich drei Tage lang mit israelischen Sicherheitskräften anlegten, hat die radikalislamische Hamas den heutigen Freitag zum „Tag des Zorns“ erklärt. Aus Sorge vor Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat das israelische Militär deshalb das Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel (Bild) im Süden Israels in Stellung gebracht.



