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Gaza-Terroristen feuern zwei Raketen auf den Süden Israels

Die israelischen Städte Sderot und Aschkelon sind in der Nacht zum Samstag mit Raketen angegriffen worden. In Sderot wurden ein Wohnhaus und ein Omnibus beschädigt. Die Rakete über Ashkelon wurde vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ noch in der Luft zerstört. Die israelische Luftwaffe flog kurz darauf Vergeltungsangriffe und bombardierte drei Einrichtungen der Hamas. Auch die Marine beteiligte sich an dem Gegenschlag, der keine Toten oder Verletzten forderte.

Die israelischen Städte Sderot und Aschkelon sind in der Nacht zum Samstag mit Raketen angegriffen worden. In Sderot wurden ein Wohnhaus und ein Omnibus beschädigt. Die Rakete über Ashkelon wurde vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ noch in der Luft zerstört. Die israelische Luftwaffe flog kurz darauf Vergeltungsangriffe und bombardierte drei Einrichtungen der Hamas. Auch die Marine beteiligte sich an dem Gegenschlag, der keine Toten oder Verletzten forderte.

Die erste Rakete aus dem Gazastreifen schlug gegen 20.45 Uhr in einem Wohngebiet in Sderot ein. Es war das erste Mal seit dem Gazakrieg im vergangenen Sommer, dass die Kleinstadt einen Raketentreffer hinnehmen musste. Anwohner berichteten, sie hätten bereits die Explosion gehört, als die Luftalarmsirenen losheulten. Die Bewohner des beschädigten Hauses blieben unverletzt. Nach Medienberichten mussten mehrere Einwohner Sderots vom Rettungsdienst wegen Schocks behandelt werden. Eine Frau wurde mit Brustschmerzen und einem Knalltrauma ins Krankenhaus gebracht.

Rund drei Stunden später gab es erneut Luftalarm, dieses Mal in der Großstadt Aschkelon an der Mittelmeerküste. Fast gleichzeitig mit dem Sirenenalarm feuerte das Raketenabwehrsystem „Eiserner Kuppel“ (siehe Augenzeugenvideo). Die Abfangrakete (Archivfoto) traf den anfliegenden Sprengkörper und machte ihn unschädlich. Die israelische Armee hatte eine Stellung der „Eisernen Kuppel“ erst am Freitag in den Süden verlegt, nachdem die Hamas-Terrorgruppe einen „Tag der Wut“ ausgerufen hatte.

Eine palästinensische Islamistengruppe, die „Scheich Omar Hadid Brigade“, übernahm die Verantwortung für den Raketenbeschuss. Nach internationalem Recht gelten Raketenangriffe auf Zivilisten als Kriegsverbrechen.

Die Stadtverwaltung von Sderot forderte noch in der Nacht von der israelischen Regierung eine energische Antwort auf den Raketenangriff. Den Angreifern gehe es darum, die Einwohner zu schädigen, besonders zu Zeiten wie den hohen jüdischen Feiertagen.

Die Raketenangriffe folgten auf mehrtägige gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften auf dem Jerusalemer Tempelberg. Die Angriffe arabischer Randalierer mit Steinen und Brandsätzen gingen auch am Freitag weiter. Dabei wurden drei Grenzpolizisten und mehrere Dutzend Palästinenser verletzt. Nach Polizeiangaben wurden die Sicherheitskräfte in arabischen Stadtteilen Jerusalems mit Steinen, Brandsätzen und Feuerwerkskörpern beworfen. Die Täter, vermummte arabische Jugendliche, verschanzten sich hinter Barrikaden aus Abfall und brennenden Autoreifen. Am Damaskustor randalierten rund 200 Araber, nachdem die israelischen Behörden aus Sicherheitsgründen nur Personen im Alter von mehr als 40 Jahren den Zugang zur Al Aksa-Moschee erlaubt hatten.

Foto: David Buimovitch (Flash 90)

Unruhen1

Freitag nachmittag in Jerusalem: Arabische Jugendliche, aufgehetzt von der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde, greifen die israelische Polizisten an.

Foto: Hadas Perush (Flash 90)

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Patrick Callahan

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