Ägypten überschwemmt Terrortunnel zum Gazastreifen

Die ägyptische Regierung unter Präsident Abd al-Fattah as-Sissi geht skrupellos gegen das radikale Hamasregime im Gazastreifen vor. Die ägyptische Armee hat mit der Überschwemmung der unterirdischen Terrortunnel zwischen dem ägyptischen und palästinensischen Teil der Grenzstadt Rafah begonnen. Dafür pumpen die Ägypter gewaltige Wassermengen aus dem Mittelmeer und leiten es in Kanälen in die fünf Kilometer lange Grenzzone.

von | | Themen: Ägypten

Die ägyptische Regierung unter Präsident Abd al-Fattah as-Sissi geht skrupellos gegen das radikale Hamasregime im Gazastreifen vor. Die ägyptische Armee hat mit der Überschwemmung der unterirdischen Terrortunnel zwischen dem ägyptischen und palästinensischen Teil der Grenzstadt Rafah begonnen. Dafür pumpen die Ägypter gewaltige Wassermengen aus dem Mittelmeer und leiten es in Kanälen in die fünf Kilometer lange Grenzzone.

Die Hamasregierung im Gazastreifen geriet in Panik und versuchte mit Hilfe von Vermittlern, die ägyptische Regierung in Kairo davon abzuhalten, das Grenzgebiet zu fluten. Aus ägyptischen wie auch aus palästinensischen Quellen geht hervor, dass einige Tunnel zwischen dem Gazastreifen und Ägypten bereits eingebrochen sind. Dies gefährdet das gesamte Tunnelsystem der Hamasregierung. Die Islamisten nehmen dort durch Schmuggel und Zölle jährlich über hundert Millionen US-Dollar ein.

Hamassprecher Sami Abu Suhri warnte, dass Wohnhäuser auf beiden Seiten einstürzen könnten und das Salzwasser die Böden für die Landwirtschaft unbrauchbar mache. Da die Tunnel aber jahrelang nicht nur für Waren des täglichen Bedarfs, sondern auch für Waffen- und Raketenschmuggel missbraucht wurden, wollen die Ägypter dem System nun ein Ende bereiten.

Hamasterroristen aus dem Gazastreifen haben in den vergangenen Jahren die Infrastruktur fanatischer Islamisten auf der Sinai-Halbinsel mit aufgebaut, die dem ägyptischen Militär gefährlich werden. Damit will der ägyptische Präsident nun Schluss machen. Er kooperiert dabei angeblich sogar mit israelischen Sicherheitskräften. Sollten tatsächlich die unterirdischen Tunnel unter Wasser stehen oder einstürzen, hätte dies drastische Auswirkung auf das Hamasregime. Ohne Waffen- und Raketennachschub verlöre die Hamas ihre Bedrohungsposition gegenüber Israel.

Vor acht Jahren, im Mai 2007, hatte Israels Außenministerin Zippi Livni die Tunnelüberschwemmung in der Grenzzone vorgeschlagen, was aber nicht umgesetzt wurde. Hätte Jerusalem damals das gemacht, was Kairo heute durchführt, hätte die Welt Israel sofort für die Versalzung der palästinensischen Ackerböden verurteilt. Gegen Ägypten wagt das derzeit niemand.

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