Nach Drohnenangriffen aus dem Libanon wächst in Jerusalem die Sorge, dass die Waffenruhe nur noch auf dem Papier besteht, während die Armee ihre Einsätze ausweitet.
Konflikt
Jerusalem drängt Berichten zufolge die Vereinigten Staaten, die Sperrung der Straße von Hormus aufrechtzuerhalten.
Der Waffenstillstand mit der Hisbollah gilt seit dem 17. April – doch das hinderte die Terrororganisation nicht daran, am Sonntag einen israelischen Soldaten zu töten und sechs weitere zu verletzen.
Washington „muss zunächst operative Hindernisse beseitigen, darunter die Blockade“, als Voraussetzung für eine „Lösung der Probleme“, erklärt Irans Präsident Masoud Peseschkian.
Fast drei Wochen kämpfte die elfjährige Nesya Karadi um ihr Leben – am Freitag erlag sie ihren Wunden und wurde zum 22. zivilen Todesopfer des Irankrieges in Israel.
Israelische Sicherheitsbeamte bestätigen, dass die Terrororganisation internationale Unterstützung durch falsche Hungervorwürfe instrumentalisiert.
Die NGO wirft der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) vor, gegen das Oslo-Abkommen zu verstoßen und mit internationaler Unterstützung eine „Terrorarmee“ aufzubauen. „Wir haben die Mitschuld der Europäischen Union offengelegt“, sagt Naomi Linder Kahn von Regavim.
Die jüngste Anschuldigung gegen Israel bricht bei näherer Betrachtung in sich zusammen: Ziel war ein mit der Hisbollah verbundener Konvoi, der von einem bekannten Hisbollah-Standort aufbrach – nicht ein angegriffener Pressekonvoi.
Bodentruppen und die israelische Luftwaffe entdecken bewaffnete Terroristen, die sich militärischen Stellungen nähern und eröffnen das Feuer, während sie eine vierstufige Pufferzone einrichten.



