Netanjahu kündigt an, dass bald direkte Verhandlungen mit dem Libanon beginnen werden – zugleich macht Israel klar, dass die Waffenruhe mit dem Iran die Hisbollah nicht vor weiteren Angriffen schützt.
Konflikt
Israels Libanon-Dilemma
Ein bekanntes Dilemma besteht: den Südlibanon erneut zu besetzen, was die Hisbollah möglicherweise nördlich des Litani-Flusses zurückdrängen könnte. Doch das beseitigt weder die Langstreckenfähigkeiten der Terrororganisation noch verhindert es ihren Wiederaufbau.
Nach drastischen Äußerungen aus Islamabad weist Jerusalem die Vorwürfe entschieden zurück und stellt Pakistans diplomatische Rolle infrage.
Israels Außenminister kritisiert Madrids Schritt als Annäherung an das iranische Regime – diplomatische Spannungen nehmen weiter zu.
Der Präsident droht mit noch nie dagewesenen Angriffen, sollte Teheran während der zweiwöchigen Waffenruhe gegen das sich abzeichnende Abkommen verstoßen.
Bei Gefechten mit der Hisbollah im Südlibanon wird ein Golani-Soldat getötet, fünf weitere verletzt – Israel intensiviert gleichzeitig seine Luftangriffe.
Nach Angaben des israelischen Militärs wurden bei einem über Wochen geplanten koordinierten Angriff etwa 100 Terrorziele im gesamten Libanon getroffen.
„Es gibt nur eine Partei, die einem besseren Leben für die Zivilbevölkerung in Gaza im Weg steht – und das ist die Hamas“, sagte Mike Waltz, US-Botschafter bei den Vereinten Nationen.
Und es war keine besonders gute Tarnung, da Muhammad Samir Muhammad Washah aus seiner Rolle in der militanten palästinensischen Bewegung und deren Angriffen auf Israel kaum ein Geheimnis machte.



