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„Kein Gefangenen-Austausch mit der Hamas“

Israel wird keine Hamas-Häftlinge auf freien Fuß setzen, um sie gegen die beiden Israelis auszutauschen, die derzeit offenbar im Gazastreifen festgehalten werden (Israel Heute berichtete). Das war von Vertretern der Sicherheitsbehörden zu erfahren. Auch die Hamas erklärte, sie werde nicht über einen Austausch verhandeln, „bevor alle Palästinenser wieder auf freiem Fuß sind, die 2011 im Austausch für Gilad Shalit freigelassen wurden und nun wieder im Gefängnis sitzen.“ Währenddessen bangt die Mutter (Foto) des vermissten Avraham Mengistu um das Leben ihres Sohnes.

Israel wird keine Hamas-Häftlinge auf freien Fuß setzen, um sie gegen die beiden Israelis auszutauschen, die derzeit offenbar im Gazastreifen festgehalten werden (Israel Heute berichtete). Das war von Vertretern der Sicherheitsbehörden zu erfahren. Auch die Hamas erklärte, sie werde nicht über einen Austausch verhandeln, „bevor alle Palästinenser wieder auf freiem Fuß sind, die 2011 im Austausch für Gilad Shalit freigelassen wurden und nun wieder im Gefängnis sitzen.“ Währenddessen bangt die Mutter (Foto) des vermissten Avraham Mengistu um das Leben ihres Sohnes.

Der israelische Soldat Shalit war 2006 von Terroristen entführt worden. Im Austausch für ihn wurden mehr als 1.000 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen entlassen.

Unklar ist weiterhin das Schicksal der beiden vermissten Israelis. Avraham Mengistu, ein 29-jähriger aus Ashkelon und ein Beduine, von dem kein Name bekannt ist, bleiben verschwunden. Beide sollen psychische Probleme haben.

Mengistu, ein Jude mit äthiopischem Hintergrund, ist am 8. September 2014 freiwillig nach Gaza gegangen. Es gibt ein Überwachungsvideo, auf dem zu sehen ist, wie er den Grenzzaun überwindet, sich in Richtung Strand in Bewegung setzt und einer Gruppe Fischern anschließt. Israelische Soldaten hätten ihn gerufen und aufgefordert, zurückzukommen, doch er habe darauf nicht reagiert, hieß es dazu von der israelischen Regierung.

Die Familie von Mengistu wird von Behördenvertretern betreut. Dennoch gab es Kritik: weil der junge Mann äthiopischer Herkunft sei, tue die Regierung wenig für seine Freilassung, hieß es von Seiten der linksgerichteten Arbeiterpartei. Diese Rassismusvorwürfe wurden in Jerusalem scharf zurückgewiesen.

Foto: Flash90

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Patrick Callahan

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