MitgliederKann es koscheres Internet geben?

Das Internet hat den Globus unvorstellbar vernetzt. Orthodoxe und ultra-orthodoxe Gemeinden in Israel beunruhigt.

von David Shishkoff |
Ein koscheres Handy in einer Jeschiwa Foto: Nati Shohat/Flash90

Manche der Inhalte, auf die jeder mit Internetverbindung auf Knopfdruck zugreifen kann, sind durchaus erbaulich, andere muss man neutral bewerten, aber manche sind unbestreitbar schädlich. Und deswegen sind orthodoxe und ultra-orthodoxe Gemeinden in Israel beunruhigt.

Fast jedes israelische Kind hat nach dem Grundschulalter ein eigenes Smartphone. Seit Corona halten es die Lehrer für unerlässlich, den Kontakt zu ihren Schülern der Mittel- und Oberstufe über das Internet aufrechtzuerhalten. Doch mag das Internet noch so unentbehrlich geworden sein, ist der Umgang mit seinen schändlichen Inhalten, insbesondere der Pornografie, zu einem brisanten Thema geworden.

In orthodoxen jüdischen Gemeinden gilt Pornografie als ein Faktor, der zum Zerfall des traditionell-religiösen Weltbildes vieler junger orthodoxer Juden beiträgt. In den Anfängen des Internets versuchten Rabbiner, ihren Gemeinden den Zugang zum Internet komplett zu verwehren. Ein Plakat, das 2012 in vielen ultra-orthodoxen Vierteln zu sehen war, zitierte einen prominenten Rabbiner: „Das Internet ist eine Droge des Todes und bringt seine Nutzer in GROSSE GEFAHR für den TAG DES GERICHTS, und selbst wer es für seinen...

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