MitgliederJesus-Mission online

Im Internet und den israelischen Online-Medien wird tüchtig missioniert. Die einen freuen sich darüber, andere platzen vor Wut.

von Aviel Schneider | | Themen: Jesus

Was man auch liest, wo man auch draufklickt – der User kommt an Jesus nicht vorbei. Dabei wird als Blickfang oft das Kreuz benutzt. Woanders blinkt plötzlich eine Anzeige, die in einem ausführlichen Bericht klarstellt, dass die traditionellen Gebetsriemen (Tefillin) kein biblisches Gebot sind, sondern erst nach dem Ende des Zweiten Tempels von Rabbinern zur Tradition gemacht wurden.

Kürzlich fiel mein Blick auf eine bunte Anzeige, die in einem Artikel über Benjamin Netanjahu eingebettet war. Der frühere Ministerpräsident kritisierte in dem Artikel Entscheidungen von Tourismusminister Yoel Razvozov, der sich Investitionen in Bet Shean in der Jordansenke noch einmal überlegen will. Aus Sicht des Likud ist dies ein politischer Schritt, weil Bet Shean eine Hochburg rechter Likudwähler ist. Und dann poppt auf einmal ein buntes Bild auf, das Jesus am Boden liegend zeigt, wie er von Römern ans Kreuz geschlagen wird. „Warum musste Jesus sterben?“, fragt die Überschrift der Comic-Zeichnung. „Lernt, wer Jesus in der Bibel und im Neuen Testament war. In einem Gratis-Comic.“ Dieselbe Anzeige schmückte einen Onlineartikel über Donald Trump in seinem Golfclub in...

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