Haufen von verbogenem Metall und Schutt liegen noch immer auf dem Boden vor den zerstörten Gebäuden, mit zerbrochenen Fenstern, eingestürzten Decken und geschwärzten Wänden, in denen einige der besten wissenschaftlichen Labore Israels untergebracht waren. Sie wirken seltsam fehl am Platz in dem makellosen, weitläufigen Campus mit seinen gepflegten grünen Rasenflächen, bunten Blumenbeeten und Gartenparzellen. Einen Monat, nachdem zwei iranische Raketen Israels „Kronjuwel der Wissenschaft“ getroffen hatten, sind die Reparaturarbeiten am Weizmann-Institut in der zentral gelegenen Stadt Rehovot, die einst als „Zitrusfrucht-Hauptstadt Israels“ bekannt war und in den folgenden Jahrzehnten für ihr renommiertes Wissenschaftszentrum berühmt wurde, in vollem Gange.
Am 15. Juni um 3 Uhr morgens trafen iranische Raketen das Forschungszentrum, das für seine Arbeit in den Bereichen Biowissenschaften und Physik bekannt ist. Ein Labor für Biowissenschaften und ein Chemiegebäude, das im November eröffnet werden sollte, wurden getroffen. Die Wucht der Explosion wirkte sich auch auf andere Gebäude aus, darunter das Gebäude für Erd- und Planetenwissenschaften, das zerstört wurde.
Jahrzehntelange Forschungsarbeiten in zahlreichen Labors, darunter...




