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Israelis stellen Sicherheit über die Unterstützung von Trumps Iran-Abkommen

Eine neue Umfrage zeigt breite Zustimmung für Pufferzonen und eine anhaltende Präsenz der IDF im Gazastreifen, im Libanon und in Syrien, wobei das Vertrauen in internationale Garantien gering ist.

Eine von den israelischen Streitkräften erstellte Karte der neuen Sicherheitszone im Südlibanon, April 2026. Bildquelle: Pressesprecher der israelischen Streitkräfte.

Es besteht nach wie vor der starke Wunsch, Israels wichtigstem Verbündeten, den Vereinigten Staaten, entgegenzukommen. Doch seit dem 7. Oktober hat sich auch die neue Erkenntnis durchgesetzt, dass niemand – nicht einmal Amerika – das Leben der Israelis schützen wird, außer Israel selbst.

Daher war es keine Überraschung, als eine neue landesweite Umfrage ergab, dass die Israelis nach dem 7. Oktober die harte Schlussfolgerung gezogen hatten, dass Sicherheitsvorkehrungen nicht ausgelagert werden können und Grenzen nicht durch diplomatischen Optimismus verteidigt werden können – selbst nicht, um Donald Trump zu gefallen.

Die vom Jerusalem Center for Security and Foreign Affairs in Auftrag gegebene Umfrage ergab eine starke öffentliche Unterstützung für von Israel kontrollierte Pufferzonen und eine fortgesetzte militärische Präsenz in mehreren strategischen Gebieten, darunter der Gazastreifen, der Südlibanon, Syrien und das Jordantal.

Der Umfrage zufolge befürworten 64 % der Israelis eine dauerhafte militärische Pufferzone innerhalb des Gazastreifens, weitere 11 % sprechen sich für eine vorübergehende Variante aus. Im Hinblick auf den Libanon ist die Zustimmung sogar noch höher: 73 % sagten, Israel solle eine Sicherheitszone im Südlibanon bis zum Litani-Fluss aufrechterhalten, während nur 14 % diese Idee ablehnten.

Siehe: IDF erobert Kreuzritterburg im Libanon – und warum das wichtig ist

Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der der internationale Druck auf Israel wächst, militärische Operationen einzuschränken und diplomatische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, einschließlich erneuter Bemühungen von Trump, die Region durch ein auf den Iran ausgerichtetes Abkommen zu stabilisieren. Die israelische Öffentlichkeit scheint jedoch andere Prioritäten zu setzen: Kein Abkommen ist viel wert, wenn sich die Hisbollah, die Hamas oder vom Iran unterstützte Kräfte erneut an den Grenzen Israels positionieren können.

Dan Diker, Präsident der JCFA, sagte, die Ergebnisse zeigten, dass die meisten Israelis mittlerweile „verteidigungsfähige Grenzen, strategische Tiefe, Pufferzonen und eine israelische Sicherheitspräsenz in wichtigen Gebieten“ als wesentlich für die nationale Verteidigung ansehen.

Die Skepsis reicht über den Gazastreifen und den Libanon hinaus. Sechzig Prozent der Befragten unterstützen, dass Israel seine Sicherheitspräsenz in Gebieten im Süden Syriens aufrechterhält, die nach dem Sturz des Regimes von Bashar Assad im Dezember 2024 gesichert wurden.

In Judäa und Samaria sprachen sich 57 % dafür aus, dass Israel unabhängig von künftigen politischen Vereinbarungen eine dauerhafte militärische Präsenz im Jordantal aufrechterhalten muss. Nur 11 % befürworteten einen Abzug dieser Präsenz.

Auch internationalen Streitkräften wurde wenig Vertrauen entgegengebracht. 65 Prozent der Israelis gaben an, dass sie ausländischen Truppen oder Garantien, die die IDF an Israels Grenzen ersetzen sollen, nicht vertrauen.

Die Umfrage spiegelt zudem eine Neubewertung früherer Rückzüge wider. 48 % betrachten die Oslo-Abkommen mittlerweile als strategischen Fehler, während 56 % den Rückzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 als strategischen Fehler bezeichnen.

Die Botschaft ist unmissverständlich: Die Israelis lehnen Diplomatie nicht ab. Sie lehnen die Vorstellung ab, dass Diplomatie die Kontrolle vor Ort ersetzen kann.

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Patrick Callahan

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