Israel hat zum 78. Unabhängigkeitstag neue demografische Zahlen vorgelegt: Die Bevölkerung des Landes liegt nun bei rund 10,244 Millionen Menschen. Das geht aus aktuellen Angaben des israelischen Statistikamtes hervor.
Damit setzt sich ein langfristiger Trend fort. Noch vor wenigen Jahren galt die Marke von zehn Millionen als fernes Ziel – inzwischen wächst die Bevölkerung stetig weiter.
Im vergangenen Jahr wurden rund 177.000 Kinder geboren. Gleichzeitig wanderten etwa 21.000 Menschen neu nach Israel ein. Insgesamt nahm die Bevölkerung um rund 146.000 Personen zu.

Auffällig bleibt die vergleichsweise junge Altersstruktur. Mehr als ein Viertel der Einwohner ist unter 14 Jahre alt. Damit gehört Israel weiterhin zu den jüngsten Ländern der westlichen Welt.
Auch die Zusammensetzung der Bevölkerung bleibt stabil: Rund drei Viertel der Einwohner sind Juden, etwa ein Fünftel Araber, hinzu kommen kleinere Minderheiten.
Im internationalen Vergleich ist diese Entwicklung bemerkenswert. Während viele westliche Staaten mit stagnierenden oder rückläufigen Bevölkerungszahlen zu kämpfen haben, wächst Israel weiter – getragen von einer hohen Geburtenrate und anhaltender Einwanderung.
Gerade im Umfeld des Unabhängigkeitstages erhalten diese Zahlen eine besondere Bedeutung. Sie zeigen, dass Israel weiter wächst – trotz aller politischen Spannungen und sicherheitspolitischen Herausforderungen. Hinter den Zahlen stehen Familien, Kinder und neue Einwanderer, die das Land auch im 78. Jahr seines Bestehens weiter aufbauen.




