Israel Heute Morgen

Morgens ist es in den letzten Tagen schon recht angenehm. Ein paar Worte über meine Vorliebe für die öffentlichen Verkehrsmittel, auch wenn nicht immer alles perfekt ist, eine neue zentrale Busstation mit neuen Buslinien in Modiin, die Eröffnung der israelischen Fußballsaison und natürlich das Wetter für heute in Israel.,

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Guten Morgen liebe Leser!

Morgens ist es in den letzten Tagen schon recht angenehm. Allerdings wird der kühle Wind von einer etwas höheren Luftfeuchtigkeit begleitet, so dass ich auf meinem Fußweg zur Redaktion, obwohl es noch sehr früh war, ganz schön ins Schwitzen kam.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig mit einem leichten Rückgang der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 37 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Eilat am Roten Meer 39 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.785 m unter dem Meeresspiegel.

Wie Sie schon wissen, bin ich ein Fan der öffentlichen Verkehrsmittel. Gerne lasse ich das Auto zuhause und fahre mit dem Bus zur Arbeit nach Jerusalem. Doch gestern Abend wurde ich an die Nachteile des Busfahrens erinnert. Normalerweise fahre ich mit einer Buslinie, die mich nach der Arbeit fast bis vor die Haustür fährt. Doch gestern hatte ich einen Zahnarzttermin, so dass ich einen anderen Bus nahm, der mich bis zur Praxis brachte. So weit, so gut. Gegen halb sieben war ich dann fertig und schaute auf meine App im Handy, wann der nächste Bus in meinen Stadtteil fährt. In zwei Minuten, stand da, das war unmöglich zu schaffen. Als ich an die Haltestelle kam, konnte ich noch die Rücklichter des Busses sehen. Verpasst. Nicht so schlimm, dachte ich mir, es sind ja nur 20 Minuten bis zum nächsten Bus. Doch ich irrte mich, denn es war schon Abends, der nächste Bus sollte erst nach 35 Minuten kommen. Ich steckte fest. So kam ich erst nach halb acht nachhause, eine Stunde nach Ende meines Zahnarzttermins.

Allerdings wird sich ab Freitag bei uns in Modiin alles ändern, die neue Zentrale Busstation wird eingeweiht werden und es wird komplett neue Buslinien in der Stadt geben. Und auch Abends werden die Busse dann im 20 Minuten Takt fahren. So habe ich den Reinfall von gestern einfach so hingenommen in der Hoffnung, dass in ein paar Tagen alles viel besser sein wird. Ich hoffe, es wird tatsächlich so sein. Und wenn dann in vielleicht einem Jahr noch der Zug nach Jerusalem hinzukommt, dann ist es perfekt.

Unsere neue zentrale Busstation, unterirdisch mit dem Bahnhof verbunden

Und jetzt noch etwas vom Sport: Am vergangenen Wochenende hat hier bei uns wieder die Fußball-Saison begonnen. Es gab den ersten Spieltag der Premier-Liga. Gestern Abend wurde ich angenehm überrascht, als Beitar Jerusalem auswärts den Vizemeister der letzten Saison Maccabi Tel Aviv mit 3:0 klar besiegte. Über die weiteren Ergebnisse können sie sich hier informieren. Da das Heimstation von Tel Aviv noch umgebaut und vollständig neu renoviert wird, ist das Stadion in Netania das Heimstadion von Maccabi Tel Aviv, wo auch der wieder aufgestiegene Verein Maccabi Netania und Hapoel Raanana spielen. Wir haben leider noch nicht genug ausreichend gute Stadien, obwohl sich die Lage in den letzten Jahren enorm verbessert hat. In mehreren Städten wurden total neue Stadien gebaut, in Beersheva, Petach Tikva, Haifa und eben auch in Netania. Das Bild oben zeigt Ihnen einen Blick auf das Jerusalemer Tedi-Stadion, links daneben die Arena, wo die Basketballer von Hapoel Jerusalem zuhause sind. Ich werde Ihnen nach und nach alle Stadien einmal vorstellen. Beginnen wir mit Netania:

Das Stadion von Netania

Mir ist klar, dass unsere Liga der deutschen Bundesliga nicht das Wasser reichen kann, dennoch spielen einige Klubs doch recht gut mit auf der europäischen Bühne. So kam der jetzt in zweiten Liga spielende Verein Hapoel Tel Aviv im Jahr 2001 bis ins Viertelfinale des damaligen UEFA-Pokals und auch Hapoel Beersheva konnte in der letzten Saison in der Europaliga mit zwei Siegen gegen Juventus beeindrucken. Morgen spielt Beersheva das Rückspiel gegen den slovenischen Meister Maribor, das Hinspiel gewannen sie zuhause mit 2:1. Wenn morgen nicht verloren wird, dann wird Beersheva erstmals in der Vereinsgeschichte in der Champions-Liga spielen.

Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und ruhigen Montag. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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