Israel Heute Morgen

Heute können wir hier in Jerusalem mal wieder etwas aufatmen, es ist deutlich kühler geworden. Ein paar Worte über den Beginn der Sommerferien in Israel, den Unterschied zwischen Fahrten im Auto und in den öffentlichen Verkehrsmitteln und natürlich das Wetter für heute in Israel.

von |

Guten Morgen liebe Leser!

Heute können wir hier in Jerusalem mal wieder etwas aufatmen, es ist deutlich kühler geworden. Auf meinem Weg zur Redaktion konnte ich die frische Luft genießen, den in der Nacht hatten sich die Temperaturen bis auf 16 Grad abgekühlt. Gerade am Sommeranfang ist es etwas kühler als es eigentlich sein sollte, aber das stört mich überhaupt nicht. Und jetzt, wo ich Ihnen diese Zeilen schreibe, fallen gerade ein paar Regentropfen vom Himmel, ein interessanter Sommeranfang. Wenn es nach mir ginge, könnte der Sommer so weitergehen wie heute. Aber schon morgen sollen die Temperaturen wieder ansteigen.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig mit einem weiteren Rückgang der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 25 Grad, Tel Aviv 27 Grad, Haifa 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 33 Grad, am Toten Meer 37 Grad, Eilat am Roten Meer 38 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.26 m unter dem Meeresspiegel.

Für rund 700.000 Schüler der Mittel- und Oberstufe haben die Sommerferien begonnen. In den Grundschulen und Kindergärten müssen die Kinder sich noch ein paar Tage gedulden, ab dem 1. Juli beginnen die Ferien dann auch für sie.

Sommerferien, das bedeutet für mich in erster Linie leere Straßen am Morgen. Da kann man dann auch mal etwas später aus dem Haus gehen, ohne dann ewig mit dem Auto unterwegs zu sein. Heute brauchte ich nur knappe 25 Minuten, um von Modiin nach Jerusalem zu kommen, diesmal bin ich mit dem Bus gefahren, da mein Auto noch in der Werkstatt ist, auch das muss mal sein. Eigentlich mag ich es ja, mit dem Bus zur Arbeit zu fahren, doch leider ist man nachmittags auf dem Weg nachhause deutlich länger unterwegs. Das wird sich ändern, wenn die schnelle Zugverbindung nach Tel Aviv und auch nach Modiin endlich fertiggestellt sein wird.

Nicht überall hier in Israel sind die öffentlichen Verkehrsmittel eine wirkliche Alternative zum Auto. Das habe ich gestern am eigenen Leib erfahren müssen. Ich bin morgens nach Rishon LeZion gefahren, um mein Auto zur Inspektion in die Werkstatt zu bringen. Die Fahrt hatte gerade mal 25 Minuten gedauert. Das haben wir der Straße 431 zu verdanken, die Modiin direkt mit Rishon LeZion verbindet. Das ist auch der schnellste Weg, wenn man einmal zum Strand fahren möchte. Auch da hat dis Stadt Rishon LeZion einige Vorteile, doch darüber werde ich ein anderes Mal erzählen. Nachdem ich das Auto in der Werkstatt abgegeben habe und klar wurde, dass es erst am nächsten Tag fertig sein wird, musste ich also mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Modiin fahren. Knappe 30 Kilometer, das kann doch gar nicht so lange dauern. Irrtum! Leider gibt es nur früh am Morgen und am Nachmittag eine direkte Busverbindung zwischen Modiin und Rishon LeZion, die ist in erster Linie für die Bewohner Modiins gedacht, die in Rishon LeZion arbeiten. Und das scheinen wohl nicht so viele zu sein. Einen Bus gab es für mich also nicht, so ging ich dann zum nächsten Bahnhof, den ich nach 15 Minuten Fußweg erreichte. Denken Sie jetzt nicht, ich hätte einen Zug nach Modiin genommen, den gibt es nämlich nicht. So musste ich also erst einen Zug nach Tel Aviv nehmen, 4 Stationen, und dann in den Zug nach Modiin steigen, was auch nur 3 Stationen sind. Vom Bahnhof in Modiin musste ich dann noch einen Bus nehmen, um nachhause zu kommen. Ich war insgesamt volle 2 Stunden unterwegs, denn zwischen den Zügen und den Bussen gibt es ja auch Wartezeiten. Mit dem Auto brauchte ich 25 Minuten, mit dem Zug und den Bus 2 Stunden, das ist einfach übertrieben. Dennoch muss ich die Israelische Bahn loben, denn die Züge sind sehr angenehm, alles ist extrem sauber, auch die Bahnhöfe, da hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Was mir auch gefällt ist, dass es in jedem Bahnhof ein Bücherregal gibt und ein Klavier, auf dem man spielen darf, wenn man Lust dazu hat.

Ein Soldat spielt auf einem Bahnhof in Tel Aviv

Ich hoffe, wir werden einen ruhigen und friedlichen Sommer erleben. Bleiben wir optimistisch. Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Mittwoch. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox