Israel beschlagnahmt aus Gaza geschmuggelte Goldbarren in Tomaten

Während die Bewohner des Gazastreifens verarmt bleiben, hat die Hamas für die Erfüllung ihrer gewalttätigen Agenda offenbar Gold übrig

Israel beschlagnahmt aus Gaza geschmuggelte Goldbarren in Tomaten
Israelisches Verteidigungsministerium

Man stellt sich den Gaza-Streifen oft als das ärmste Stück Land auf dem Planeten vor. Zumindest wird er von den Medien gerne so dargestellt. Aber eine Sache, die Gaza anscheinend hat, ist reichlich Bargeld (oder in diesem Fall, Gold), um terroristische Aktivitäten zu finanzieren.

Den israelischen Behörden ist es letzte Woche gelungen, einen kreativen Versuch zu vereiteln, Goldbarren aus dem Gazastreifen zu schmuggeln. Es wird vermutet, dass das Gold für terroristische Elemente in Judäa und Samaria, der sogenannten “Westbank”, bestimmt war.

Sicherheitsinspektoren am Kerem-Shalom-Übergang fanden 13 Goldbarren, die in Kisten mit Tomaten versteckt waren, die aus dem Gazastreifen in die von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Gebiete exportiert werden sollten.

Die Barren, die insgesamt 7 Kilogramm wiegen, wurden bei einer Routine-Sicherheitskontrolle gefunden. Es gab keinen Bericht über besondere Erkenntnisse bezüglich des Schmuggels. Die Gemüsekisten hatten einen doppelten Pappboden, und dort waren die Goldbarren versteckt, zur Tarnung schwarz angemalt und an den Rändern in großen Tomaten versteckt.

Das Gold wurde beschlagnahmt, und die Ermittlungen wurden der Polizei und dem israelischen Sicherheitsdienst (Shin Bet) übergeben, um zu versuchen, den vorgesehenen Empfänger des Schatzes ausfindig zu machen. Die führende Theorie ist, dass das Gold für terroristische Elemente der Hamas in Judäa und Samaria bestimmt war.

Israels gemeinsame Sicherheitsbehörden haben in den vergangenen Jahren tausende Versuche, illegale Materialien in den und aus dem Gazastreifen zu schmuggeln, erfolgreich vereitelt.

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