Das iranische Regime hat den Quds-Tag, an dem der Hass auf das jüdische Land offen zur Schau gestellt wird, zu einer Art nationalem Feiertag erhoben. Allerdings entsteht der Eindruck, dass die von oben herab diktierte Gefühlslage eher darauf schließen lässt, dass viele Iraner im Grunde weit besser über Israel denken, als es ihrer Führung lieb ist.
Die Tatsache, dass diese Online-Demo stattfand, ist bereits überraschend, da iranische Behörden die Teilnehmer über ihre Twitter-Konten wahrscheinlich problemlos identifizieren können. Unter dem Hashtag #WeStandWithIsrael drückten tausende Iraner ihre Liebe zu Israel aus:
„Wir im Nahen Osten leiden schon zu lange unter Diktatoren und dem revolutionären Islam. Israel ist seit 7 Jahrzehnten ein Hort der Freiheit. Wir stehen mit euch.“ @Mehdi_Afraa
„Es gibt eine lange Geschichte guter Beziehungen zwischen dem Iran und Israel, die bis auf biblische Zeiten zurückgeht. Die Geschichte der Juden kennt Persien als Zufluchtsort unter Cyrus dem Großen. Solche Beziehungen werden bald...
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