Iraker pflanzen Bäume in Israel, um Frieden zu fördern

„Unsere Kinder und die nächsten Generationen verdienen es, in Frieden zu leben und eine sichere Zukunft zu haben.

von Ryan Jones |
Illustration. Juden und Araber pflanzen gemeinsam Bäume. Foto: Haytham Ashtiyeh/Flash90

Die virtuelle irakische Botschaft in Israel (www.iraqdiplomaticdoor.com) informierte uns über eine neue Initiative zum Pflanzen von Bäumen im jüdischen Staat als Mittel zur Förderung des Friedens zwischen den beiden Ländern.

Mitglieder der Botschaft gaben an, dass sie über den Jüdischen Nationalfonds mehrere Bäume in Israel gepflanzt haben und sich freuen, sowohl Israelis als auch Iraker über diese Aktion zu informieren.

In einer von der virtuellen irakischen Botschaft veröffentlichten Erklärung heißt es:

„Wir haben diese Bäume gepflanzt, um die Bereitschaft des irakischen Volkes zum Ausdruck zu bringen, in naher Zukunft Frieden mit Israel und seinem Volk zu schließen. Unsere Kinder und die nächsten Generationen verdienen es, in Frieden zu leben, und sie verdienen es, ihre Zukunft zu sichern.“

(Möchten Sie einen Baum in Israel pflanzen? Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie)

Die Virtuelle Botschaft des Irak in Israel ist nicht mit der irakischen Regierung oder einer anderen Behörde verbunden. Vielmehr handelt es sich um eine Gruppe „unabhängiger Aktivisten, die sich für den Frieden zwischen dem Irak und Israel einsetzen“, wie auf ihrer Website erklärt wird.

Die Organisation ist an zwei Fronten tätig. Zum einen fördert sie den Online-Dialog zwischen Irakern und Israelis über ihre „virtuelle Botschaft“. Zum anderen betreibt sie über ihre Mutterorganisation Project Bright Future Lobbyarbeit bei der irakischen Regierung, um die Beziehungen zum jüdischen Staat zu normalisieren.

Israel Heute sprach bereits 2017 mit dem Leiter des Projekts, Ali A., der uns versicherte, dass es „Millionen von Irakern“ gibt, die Israel unterstützen und sogar lieben.

„Das Projekt Bright Future wurde 2011 gegründet, um Beziehungen zu Israel auf der Basis von Freundschaft und gemeinsamen Interessen aufzubauen“, erklärte Ali A. damals. „Unsere Aufgabe ist es, den Boden für diese strategische Beziehung zu legen, indem wir Kommunikationskanäle schaffen. Wir glauben nicht, dass Israel unser Feind ist.“

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

FREI in Ihrer Inbox