In Jerusalem soll der Muezzin jetzt leiser werden

In den arabischen Stadtteilen Jerusalems sollen die Muezzins auch weiterhin die Menschen zum Gebet aufrufen. Aber etwas leiser, als es bis jetzt der Fall war.

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In den arabischen Stadtteilen Jerusalems sollen die Muezzins auch weiterhin die Menschen zum Gebet aufrufen. Aber etwas leiser, als es bis jetzt der Fall war.

Die Stadt Jerusalem möchte jetzt einen Plan umsetzen, damit die Aufrufe zum Gebet nicht mehr so laut sein werden, dass sich Anwohner, auch arabische, dadurch gestört fühlen. Wie die Abendnachrichten “Hahadashot“ gestern berichteten, konnte sich die Stadt Jerusalem mit den Muhtars der arabischen Statteile Beut Safafa, Beit Hanina, Shuafat uns Jabel Mukaber darauf einigen, die alten Lautsprecher in den Moscheen durch neue, kleinere Lautsprecher zu ersetzen, die weniger Lärm produzieren.

In den anliegenden Straßen sollen lärmreduzierende Lautsprecher installiert werden. Dadurch soll die Stimme des Muezzins nicht die vom Gesetz vorgeschriebene Lärmstufe überschreiten. Im Falle eines Überschreiten der Lärmstufe, ist die Polizei berechtigt, die Lautstärke zu reduzieren.

Dem Bericht zufolge hat die Stadt eine erste Finanzierung fpr ein Pilot-Programm bereitgestellt. Danach sollen zwischen 50.000 und 70.000 Shekel (ca 11.5000 – 16.300 Euro) für das Auswechsel der Lautsprecher in jeder Moschee bereitgestellt werden.

(Illustration: Yonatan SIndel/Flash90)

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