(JNS) Irland steht im Hinblick auf seine jüdische Gemeinde an einem Scheideweg. Der eine Weg führt zu zunehmender Isolation, Diskriminierung und Angst. Der andere führt in eine Zukunft, in der Juden offen und stolz leben können, im Vertrauen auf ihre Identität und ihren Platz in der irischen Gesellschaft. Welchen Weg Irland einschlägt, wird nicht nur davon abhängen, wie es auf antisemitische Vorfälle reagiert, sondern auch davon, ob es sich mit den Bedingungen auseinandersetzt, die solche Vorfälle ermöglichen.
Die Herausforderungen, vor denen die Juden Irlands stehen, sind nicht einzigartig. In ganz Europa und in den Vereinigten Staaten sehen sich jüdische Gemeinden zunehmend mit Fragen ihrer Identität, Zugehörigkeit und Sicherheit konfrontiert. Was in Irland geschieht, sollte jeden beunruhigen, dem der Schutz jüdischen Lebens und das Gefüge demokratischer Gesellschaften am Herzen liegen.
Anfang dieses Monats kam ich in Dublin mit 300 Amtsträgern und gewählten Vertretern, Mitgliedern der jüdischen Gemeinde und nichtjüdischen Verbündeten zusammen, um des dritten Jahrestages der von der Hamas angeführten Terroranschläge im Süden Israels vom 7....
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