Die israelischen Behörden bestätigten am Donnerstagmorgen, dass die am Vorabend übergebenen Überreste dem thailändischen Staatsbürger Sudthisak Rinthalak gehören. Der Leichnam war zuvor von der Hamas an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben worden, nachdem der Palästinensische Islamische Dschihad mitgeteilt hatte, ihn im nördlichen Gazastreifen gefunden zu haben.
🟡 IDF representatives, together with the Ministry of Foreign Affairs, informed the family of Sudthisak Rinthalak that their loved one has been brought back for burial.
According to the information and intelligence available to the IDF:
• Sudthisak Rinthalak, 42, a Thai… pic.twitter.com/vJSVjdQpBv
— Israel Defense Forces (@IDF) December 4, 2025
Rinthalak, 42 Jahre alt, arbeitete in der israelischen Landwirtschaft und wurde am 7. Oktober 2023 im Bereich des Kibbuz Be’eri von Terroristen ermordet. Sein Leichnam wurde in den Gazastreifen verschleppt und dort über ein Jahr lang festgehalten. Seine Familie wurde umgehend informiert, und Israel koordiniert gemeinsam mit der thailändischen Botschaft die Überführung zur Beisetzung in Thailand. Rinthalak hinterlässt seine Eltern und einen Bruder.

Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, man teile „den tiefen Schmerz der Familie Rinthalak, des thailändischen Volkes und aller Familien der ermordeten und verschleppten Opfer“. Zugleich betonte die Regierung, dass man weiterhin unermüdlich daran arbeite, auch die letzten noch ausstehenden Fälle zu klären — insbesondere die Rückgabe der sterblichen Überreste des israelischen Polizeioffiziers Ran Gvili.
When Master Sgt. Ran Gvili heard of the attack on Oct 7th, despite a shoulder injury, he headed to the border to help anyone in his path. Ran saved people fleeing Nova but was murdered while fighting terrorists. His body was dragged into Gaza. Ran is a hero and must come home now pic.twitter.com/zVDNeKCiCR
— Prime Minister of Israel (@IsraeliPM) December 3, 2025
Ran Gvili, ein junger Beamter der Yasam-Spezialeinheit, ließ am 7. Oktober alles stehen und liegen. Obwohl er nach einem Unfall verletzt und krankgeschrieben war, hörte er die Alarmmeldungen, stieg ins Auto und fuhr direkt zu den angegriffenen Gemeinden im Süden. Dort schloss er sich den ersten Verteidigern an – von diesem Moment an verlor sich seine Spur.
Seine sterblichen Überreste werden bis heute von der Hamas im Gazastreifen zurückgehalten.
Israel fordert deren unverzügliche Freigabe im Rahmen der bestehenden Vereinbarungen. Netanjahus Büro machte klar, dass Israel „keine Ruhe geben und keine Mühen scheuen“ werde, bis auch dieser letzte Fall geklärt sei.




