Guten Morgen Israel – Nicht alltäglicher Alltag

Bei uns zu Hause versuchen wir, so normal wie möglich zu leben. Das Leben geht eben weiter.

von Dov Eilon | | Themen: Guten Morgen
Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Boker Tov liebe Leser!

Wir leben in einer merkwürdigen Realität. Einerseits versuchen wir, so gut es geht, einen normalen Alltag zu leben, andererseits hören wir in den Nachrichten beunruhigende Meldungen über das Coronavirus, das unser Leben weiterhin fest im Griff hat. Es ist wirklich eine merkwürdige Zeit.

Bei uns zu Hause geht das Leben weiter, unser jüngster Sohn hat bereits das erste halbe Jahr seines Armeedienstes hinter sich, kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Er hatte seinen Dienst fast gleichzeitig mit dem Beginn der Coronakrise begonnen. Und das ist gar nicht mal so schlecht, denn wegen der Einschränkungen der öffentlichen Verkehrsmittel wurde er fast immer mit einem Bus der Armee von seiner Basis bis nach Modiin gefahren, ein Luxus, den man in normalen Zeiten nicht hat. Dennoch hätten wir gerne auf Corona und die Fahrdienste der Armee verzichtet. Aber da es nun mal so ist, sind wir trotzdem zufrieden.

Unsere Tochter ist nun schon seit fast einem Jahr wieder im bürgerlichen Leben, dabei kommt es mir so vor, als hätte ich sie gerade bei ihrem letzten Tag in der Basis begleitet. Sie hat mittlerweile einen Vorbereitungskurs für ihr Studium hinter sich und hat mitten in der Coronakrise die Aufnahmeprüfung zu Israels besten Design-Hochschule bestanden. Ende Oktober soll das Studium dann beginnen, in welchem Format, mit oder ohne Zoom-Vorträgen und Fernlernen, das wissen wir noch nicht.

Für unseren ältesten Sohn, der zusammen mit seiner Freundin und dem Hund Apollo zur Miete in Tel Aviv wohnt, hat sich in der Coronazeit nicht viel verändert. Bis auf die Tatsache, dass er und seine Freundin bis auf Weiteres von zu Hause aus arbeiten. Beide sind im High-Tech beschäftigt. Fast jede Woche kommen sie zu uns zu Besuch, bis auf die Zeit des Lockdowns, wo Familienbesuche verboten waren.

 

Weiterer Lockdown zu den Feiertagen?

Und gerade jetzt beim Schreiben dieser Zeilen höre ich den Nachrichten wieder das Gerede über drastische Einschränkungen zu den Feiertagen. Ähnlich wie zu Pessach, soll es vielleicht auch zum jüdischen Neujahr wieder drastische Ausgehbeschränkungen geben. Hotels und Attraktionen sollen ebenfalls geschlossen werden. Damit möchte man die hohe Infizierungsrate endlich wieder unter Kontrolle bekommen.

Und gleichzeitig mit diesen nicht gerade optimistischen Aussichten gibt es Berichte vom Flughafen mit ersten Flügen nach Bulgarien und Griechenland und die Aussicht auf Flüge nach Dubai.

Alltag in Tel Aviv

Wie gesagt, es ist eine merkwürdige Zeit. Wir müssen einfach abwarten und das Beste aus dieser Zeit machen und unser nicht alltägliches neues Alltagsleben weiterführen. Dazu gehört dann auch unser Blick auf das Wetter:

 

Das Wetter für heute in Israel

Teilweise bewölkt bis heiter und etwas weniger heiss. Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 32 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 38  Grad, am Toten Meer 39 Grad, Beersheva 36 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei – 209.47 m unter dem Meeresspiegel, es fehlen 67 Zentimeter bis zur oberen Grenze!

Im Namen aller meiner lieben Kollegen von Israel Heute wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Dienstag und viel Gesundheit. Machen Sie es gut.

 

Schalom aus Modiin!

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox