Guten Morgen Israel – Guten Morgen aus der Schweiz

In wenigen Tagen sind wir frei. Dank an die Familie Tanner

Guten Morgen Israel – Guten Morgen aus der Schweiz
Aviel Schneider

Boker Tov liebe Leser!

Auch in der Quarantäne vergehen die Tage. Manchmal schneller, manchmal langsamer. Alles hängt davon ab, wie das Wetter ist. Bis auf zwei Tage hatten wir wunderschönes Wetter. Die Sonne schien und Bambis hüpften auf der grünen Wiese vor unseren Fenstern. Nur noch zwei Tage. Samstag früh sind wir wieder frei. Aber ehrlich gesagt, haben wir kein Grund zum Klagen gehabt.


Auf der grünen Wiese hüpfte ein Bambi vor unserem Fenster.

Anat und ich waren in diesen Tagen sehr beschäftigt und arbeiteten fast rund um die Uhr. Mit Online und WLAN ist heutzutage alles verbunden und möglich. Anat hatte ihre Zoom- und Coachingtreffen mit ihren Frauen in Israel. Nebenbei fand sie auch die Zeit zum Schreiben für die Zeitschrift und ihr geplantes Buch. Zudem haben wir uns für das Israel Happening in Baar vorbereitet, dazu biblische Themen überarbeitet und das kulinarische Menü in unserer Küche ausprobiert. Lecker!

Ich führte meine üblichen Treffen per Zoom durch und arbeitete an verschiedenen Artikeln und neuen Ideen. Oren aus dem Süden Israels hat mich angerufen, er kümmert sich um unseren Weinberg und die Olivenbäume in der Wüste. Gemeinsam mussten wir das Bewässerungsprogramm neu überdenken. Das Erdreich und der Sand in dieser Gegend enthalten oft zu viel Salz. Dann Zoomtreffen mit anderen Kollegen, mit denen ich verschiedene Themen in Sachen Politik, Bibel und alles dazwischen diskutiere. So haben wir ein „Politisches Muster zwischen Anti-Bibi und Anti-Salomo“ geschrieben.

Zwischendurch war ich in Kontakt mit einem libanesischen Christen, der früher einmal Soldat in der Südlibanesischen Armee war und heute in Israel lebt. Im Jahr 2000, nach dem israelischen Truppenabzug, ist Pierre mit seiner Familie im letzten Moment nach Israel geflohen und lebt seitdem im Norden. Ich wollte mehr über den maronitischen Kardinal Bechara Boutros Rai im Libanon verstehen und so haben wir uns darüber unterhalten. Rai ist ein Kardinal, der Hisbollahchef Hassan Nasrallah mutig herausfordert. Interessant war, dass wir beide fast zur gleichen Zeit im Südlibanon dienten, er in der südlibanesischen Armee und ich in der israelischen Armee. Wir mussten lachen, denn wir beide hatten dieselben Erinnerungen von dieser Zeit. Nach der gewaltigen Explosion im Hafen von Beirut habe ich sofort Pierre kontaktiert, um zu sehen, wie es seiner hinterlassenen Großfamilie in Beirut geht. „Alle blieben bewahrt, Gott sei Dank“, schickte mir Pierre gestern Nacht in kurzen Worten zu. „Gute Nacht.“ 

Die Helimission

Dies und vieles mehr hat uns in der Quarantäne tüchtig beschäftigt. Aber dafür hatten wir auch eine geniale Wohnung, die uns Familie Tanner und die Helimission in der Schweiz zur Verfügung gestellt hat. Wer uns mit der Familie Tanner verbunden hat, waren ihre Nachbarn, Familie Stefan und Diana Beyer, die mit uns die Wüsten Wanderreise im Negev machten. Die Helimission hilft Menschen in abgelegenen, schwer zugänglichen Gebieten, und zwar im sozialen, medizinischen und geistlichen Bereich. Für ihre Gastfreundschaft und Liebe möchten wir ganz herzlich Danke sagen!

Anat und ich wünschen Ihnen, liebe Leser, einen angenehmen Tag. Wir freuen uns schon auf das Happening, wo wir einige von Ihnen sehen werden. Im Hotel sind nur noch fünf Familienzimmer mit jeweils vier Betten frei.

Buchen Sie jetzt Kurzurlaub mit Familie oder Freunden (fast wie) in Israel!

 

Schalom aus der Schweiz!

 


Das Wetter für heute in Israel 

Leicht bewölkt bis sonnig und wieder etwas wärmer. Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 36 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Beersheva 34 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist  um einen weiteren Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei – 209.42 m unter dem Meeresspiegel, es fehlen 62 Zentimeter bis zur oberen Grenze!