Fake News im Dienst der selbsthassenden Juden

Schlagzeilen in israelischen Zeitungen reden von einer rassistischen Menschenjagd, um afrikanische Migranten auszuweisen, aber ist das die Wahrheit?

Fake News im Dienst der selbsthassenden Juden

Viele Israelis würden dem zunehmend populären und besorgniserregenden Gefühl zustimmen, dass “das Feuer des Antisemitismus, das derzeit in der ganzen Welt brennt, das Ergebnis israelischer Brandstiftung ist”.

Es fällt schwer, es zuzugeben, aber viele haben das Gefühl, dass der Haufen von Beweisen ihnen keine andere Wahl lässt. Dieses Phänomen des Selbsthasses ist in post-zionistischen jüdischen Kreisen so weit verbreitet, dass man nicht lange suchen muss, um eine Reihe von Beweisen zu finden.

Um nur an zwei zu erinnern, da wäre der Bericht der Anti-Defamation League (ADL) von 2013, in dem die zehn gefährlichsten anti-israelischen Organisationen aufgelistet sind. Auf dieser Liste stand die „Jüdische Stimme für den Frieden“, die die ADL beschuldigte, “jüdische Kultur und Rituale zu missbrauchen, um ihren eigenen Unterstützer zu versichern, dass die Opposition gegen Israel nicht nur den jüdischen Werten widerspricht, sondern auch tatsächlich mit ihnen vereinbar ist”. Das zweite Beispiel ist der Goldstone Report von 2009, verfasst von einer jüdischen Person, die ihre Vorwürfe israelischer Kriegsverbrechen auf von radikalen, post-zionistischen israelischen Gruppen angefertigten Berichten stützt. Drei Jahre später, nachdem ihm klar wurde, dass er falsche israelische und palästinensische Berichte bekommen hatte, bedauerte Richard Goldstone, den Bericht geschrieben zu haben.

Der neuste Skandal dieser Art wurde von den israelischen Tageszeitungen Ha’aretz und The Jerusalem Post ausgelöst.

Nachdem die israelische Bevölkerungs- und Einwanderungsbehörde eine Stellenausschreibung für neue Einwanderungsinspektoren veröffentlicht hatte, veröffentlichte Ha’aretz am 17. Januar einen Artikel mit der Überschrift: “Israel zahlt 9.000 US-Dollar an jeden Zivilisten, der bereit ist, Asylbewerber gewaltsam zu deportieren.” Am 29. Januar hatte The Jerusalem Post eine ähnliche Schlagzeile: “Innenministerium zahlt Zivilisten einen Bonus von 9.000 Dollar für die Deportation afrikanischer Flüchtlinge.”

Der Ha’aretz-Artikel beschuldigte Israel, eine “rassistische Menschenjagd” zu führen.

Es geht um die Zehntausende von illegalen Einwanderern (schätzungsweise zwischen 40.000 und 100.000), die in den 1990er und frühen 2000er Jahren nach Israel kamen. Viele wurden durch die ägyptische Grenze geschmuggelt, bevor dies im Jahr 2012 durch den Bau eines neuen Grenzzaunes gestoppt wurde. Der Status dieser Immigranten ist zu einem weiteren Schlachtfeld zwischen der israelischen Linken und Rechten geworden. Im Mai 2017 ermöglichte ein neues Gesetz der Regierung mehr Flexibilität bei der Abschiebung dieser illegalen Einwanderer, die meisten von ihnen aus dem Sudan und Eritrea, in andere afrikanische Länder, die bereit waren, sie aufzunehmen. Das führte zu einer gut organisierten linken Kampagne, das die Regierungspolitik mit Erfolg als eine unmenschliche Deportation von Asylsuchenden darstellte.

Die Kampagne gegen dieses neue Gesetz ist so hässlich geworden, dass Israel nun als Nazi-ähnlicher Staat dargestellt wird, während die Einwanderer mit Anne Frank verglichen werden. Dieser abscheuliche Vergleich verkündet der Welt, dass Israel Asylsuchende nur aufgrund ihrer Hautfarbe zu ihrem sicheren Tod schicke. Es ist eine offensichtliche, aber sehr effektive Lüge, die jeden Ausdruck von Hass gegenüber Israel und Juden praktisch rechtfertigen würde.

Auf Wunsch von CAMERA korrigierten sowohl Ha’aretz als auch The Jerusalem Post ihre Schlagzeilen, um zu berichten, dass die Regierung zusätzliche Einwanderungsinspektoren anstellt. Beide Zeitungen bestehen jedoch darauf, dass Israel nicht illegale Einwanderer, sondern Asylsuchende deportieren wird.

Die Stellenanzeige, die die Menge der Abschiebe-Gegner verärgerte, versuchte, Einwanderungsinspektoren anzuwerben, die “Anhörungen durchführen … und andere Aufgaben, die darauf abzielten, freiwillige Selbstabschiebungen durchzuführen”. Die $ 9.000 (NIS 30.000) sind ein Bonus für diejenigen, die einen Zweijahresvertrag abschließen.

Als Reaktion auf diese Anti-Abschiebungskampagne schrieb Justizministerin Ayelet Shaked auf Facebook (24. November), dass “die in den letzten Tagen begonnene Kampagne Lügen benutzt, um die Bemühungen der Regierung zu vereiteln, illegale Einwanderer zu vertreiben … nichts davon ist unbeabsichtigt. Es gibt viele Provokateure mit viel Geld, die diese gefälschten Nachrichten herstellen. Glauben Sie ihnen nicht.”

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