MitgliederEs ist nicht Antisemitismus, sondern Judenfeindlichkeit. Warum Sie den Unterschied kennen sollten.

Israel Heute spricht mit einem Experten über das uralte Phänomen des Judenhasses und wie er sich von allen anderen Formen des Hasses unterscheidet

von Tsvi Sadan |
Der zunehmende Antisemitismus bzw. die Judenfeindlichkeit hat dazu geführt, dass viele Juden es vermeiden, sich offen als solche zu erkennen zu geben, indem sie z.B. ihre Kippa ablegen. Foto: EPA-EFE/OMER MESSINGER

Zur Einführung: Zwei der bekanntesten Bücher von Gustavo Perednik sind wohl „To Kill Without a Trace: A Prequel to 9/11“ und „Judeophobia“. Das erste beschäftigt sich mit dem iranischen Terroranschlag auf die Argentine Israelite Mutual Association (AMIA) von 1994, bei dem 85 Menschen getötet und 300 verwundet wurden. Peredniks Nachforschungen haben ihn zu dem Schluss geführt, dass dieser Angriff auf die argentinische jüdische Gemeinde Teil des Dschihad gegen den Westen war.

To Kill Without a Trace ist ein Teil des größeren Bildes dessen, was Perednik lieber als Judeophobie denn als Antisemitismus bezeichnet. In seinem Buch, das diesen Titel trägt, argumentiert Perednik, dass Judeophobie – nicht Angst, sondern Hass auf Juden – ein einzigartiges Phänomen ist, anders als Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder jeder andere Hass gegen Menschengruppen. Perednik sieht mindestens 10 einzigartige Charakteristika der Judenfeindlichkeit, unter anderem sie ist universell; sie ist permanent; sie ist obsessiv (was bedeutet, dass Juden nicht irgendein Feind sind, sondern Der Feind); sie ist gefährlicher als jeder andere Hass; und vor allem ist Judenfeindlichkeit chimärisch, also ein...

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