Dreimal lebenslänglich und 60 Jahre Gefängnis für Terroristen

Das Bezirksgericht in Jerusalem hat heute das Urteil für den Terroristen Bilal Abu Ghanem ausgesprochen, der im Oktober des vergangenen Jahres an dem Anschlag auf einen Bus im Jerusalemer Stadtteil Armon Hanatziv beteiligt gewesen war. Bei dem Anschlag kamen drei Israelis ums Leben, 16 Menschen wurden verletzt.

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Das Bezirksgericht in Jerusalem hat heute das Urteil für den Terroristen Bilal Abu Ghanem ausgesprochen, der im Oktober des vergangenen Jahres an dem Anschlag auf einen Bus im Jerusalemer Stadtteil Armon Hanatziv beteiligt gewesen war. Bei dem Anschlag kamen drei Israelis ums Leben, 16 Menschen wurden verletzt.

Das Gericht hat den Terroristen zu drei lebenslänglichen Freiheitsstrafen und weiteren 60 Jahren im Gefängnis verurteilt. Auch wurde er verpflichtet, an die Angehörigen der Opfer des Anschlags je umgerechnet 58.000 Euro zu zahlen und an jeden Verletzten eine Summe von umgerechnet 23.000 Euro.

Abu Ghanem stieg am 13. Oktober 2015 zusammen mit einem weiteren Terroristen in den Stadtbus der Linie 78. Nach kurzer Zeit eröffneten sie das Feuer auf die Fahrgäste und stachen auf sie ein. Drei Israelis kamen dabei ums Leben. Während Abi Ghanem festgenommen werden konnte, wurde sein Komplize von Sicherheitskräften erschossen.

Der Busfahrer von damals sagte nach der Urteilsverkündung: „Ich bin mit dem Urteil zufrieden und hoffe, dass er auch im Gefängnis bleiben wird und nicht irgendwann einmal bei einem Gefangenenausstausch befreit werden wird.“

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