MitgliederDie verlorenen Stämme Israels

Überall auf der Welt gibt es Menschengruppen, die einen jüdischen Lebensstil pflegen. Nicht wenige von ihnen waren einst Christen, die auf der Suche nach Antworten in der Bibel zum Schluss kamen, dass das Judentum der richtige Weg sei.

von David Lazarus |
Foto: Miriam Alster/Flash90

Wer sind diese Menschen? Könnten sie Teil der verlorenen Stämme Israels sein?

Ungefähr 50.000 Angehörige des Lemba-Stammes in Simbabwe und Südafrika glauben, Nachfahren eines jemenitisch-jüdischen Stammes zu sein. Der Stamm tradiert, wie er auf der Wanderung sein heiliges Buch verlor und wie man die jüdischen Traditionen beibehielt, die mündlich von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Die Lemba ruhen am Siebenten Tag, feiern nicht nur Neumond, sondern auch Pasika in April, wozu ein Lamm geröstet wird. Der Stamm beschneidet alle Jungen acht Tage nach der Geburt, verzehrt tierische Nahrung nur, wenn es sich um biblisch koschere Tiere handelt, trennt Milchiges und Fleischiges. Die Lemba, die sich selbst als ethnisch jüdisch betrachten, sehen keinen Widerspruch darin, christliche Kirchen zu besuchen. DNA-Analysen haben ergeben, dass etliche tatsächlich aus dem Nahen Osten stammen.

Eze Chukwuemeka ist König des 32 Millionen Mitglieder starken Igbo-Stammes in Nigeria. Auf seiner Facebook-Seite nennt er sich einen „direkten Nachfahren von Eri, Sohn des biblischen Patriarchen Gad“. Die Igbo sind praktisch Christen, nennen sich jedoch „Juden“. Zur Markierung ihrer Gräber...

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