MitgliederDie Sache mit der Einheit

Im Mai 2017 kamen messianische Juden und arabische evangelikale Christen in Deutschland zusammen, um über Einheit zu sprechen.

von David Lazarus |
Foto: Mendy Hechtman/FLASH90

Im Mai 2017 kamen messianische Juden und arabische evangelikale Christen in Deutschland zusammen, um über Einheit zu sprechen. Die Veranstaltung wurde von Eckhard Maier initiiert, dem Gründer und Vorsitzenden von „Fürbitte für Israel e.V.“ mit Sitz in Karlsbad.

Das Treffen brachte eine gemeinsame Erklärung hervor, die jedoch, aus welchen Gründen auch immer, innerhalb der israelischmessianischen Gemeinschaft seither keine Diskussion angeregt hat. Joel Goldberg, Meno Kalisher, David Zadok, Evan Thomas und Lisa Loden repräsentierten die messinanischen Juden, Azar Ajaj und Esam Odeh die israelisch-arabischen Evangelikalen. Bassem Adranly, Nihad Salman sowie Jack und Madleine Sara schlossen sich als palästinensische Evangelikale der Runde an. Letztere drei gehören zum Bethlehemer Bible College, das wiederum die höchst kontroversen Christus-am-Checkpoint-Konferenzen austrägt.

Das Dokument reflektiert eine typisch evangelikale Naivität, die die Komplexität des Konflikts und die Realität zu ignorieren scheint. Bei Punkt 3 heißt es beispielsweise, dass das himmlische Bürgertum gegenüber der ethnischen und nationalen Identität Priorität habe. Damit wird suggeriert, messianische Juden zögen eine evangelikale Identität der jüdischen vor. Auch spricht das Papier vom „Heiligen Land“,...

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