MitgliederDie Hoffnung des Präsident Rivlin und das Ende des Landes

Die Rolle des israelischen Staatspräsidenten ist vorrangig eine repräsentative, aber abhängig von seiner Persönlichkeit kann er doch soziale und kulturelle Trends beeinflussen.

von Tsvi Sadan |
Reuven Rivlin
Reuven Rivlin Foto: Mark Neyman/GPO

Das sollte natürlich nicht polarisieren. Die offizielle Website des Präsidenten drückt es so aus, dass er „über der Politik und für die nationale Einheit“ stehe.

 

Vor einem Jahr hielt unser derzeitiger Präsident Reuven Rivlin seine „Vier Stämme“-Rede, in der er Israel in vier Sektoren unterteilte, die einander unversöhnlich gegenüberstehen: säkulare, religiöse und orthodoxe Juden sowie Araber. Dieses Jahr ging er einen Schritt weiter, indem er für das Recht jedes „Stammes“ eintrat, seine eigene Sichtweise der Geschichte haben zu dürfen. „Jeder Stamm hat seine eigenen Städte“, sagte er. „Tel Aviv ist die Stadt eines Stammes, genauso wie die (arabische Stadt im Norden) Umm al‑Fahm, die auch Stadt eines Stammes ist.“

 

Diese Stammesaufteilung sei Realität, behauptet Rivlin. Deswegen solle man nicht an einer unrealistischen Vision einer geteilten Kultur und Nationalität festhalten. Jeder Stamm solle auf gegenseitigen Respekt und Kooperation hinarbeiten. Da Juden und Araber niemals zusammen eine Nationalhymne singen würden, sei...

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