Der Name dieses Dorfes an der Mittelmeerküste bedeutet „Brücke über den blauen Fluss“. Heute leben dort 14.000 Menschen, es sind Moslems. Bis vor etwa 40 Jahren gehörten die arabischen Dorfbewohner innerhalb der arabischen Bevölkerung Israels zum Rand der Gesellschaft. Israels Araber mieden diese Araber an der Mittelmeerküste, sie waren fast wie Aussätzige.
Ihre Geschichte beginnt im 19. Jahrhundert, in der Zeit, als Muhammad Ali Pascha Gouverneur der osmanischen Provinz Ägypten war (1805 bis 1848). Tausende Fellachen (Ackerbauern) wanderten damals von Ägypten in den Landstreifen zwischen Jordan und Mittelmeer aus. Unter diesen waren auch die ägyptischen Vorväter der Leute des Fischerdorfs an der Nord-Süd-Route über die Meeresstraße. Die Dorfbewohner erzählen, das damals etwa 80 Familien mit Hilfe des ägyptischen Herrschers nach Israel zogen. Als dann die ägyptische Herrschaft im Land endete, blieben die ägyptischen Fellachen ohne finanzielle Unterstützung im Land hängen. Sie hatten keine familiären Verbindungen im Land und waren wie Außerirdische in einer arabischen Umgebung. Wenn in den folgenden Jahren ägyptische Beduinen durch das Land zogen, suchten diese Sprachverbindungen....
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